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04.05. Bist du sicher, daß DEIN Name im Himmel angeschrieben ist?

03.05. Alles geschieht zu unserem Besten!

02.05. Das Kleine von Gott ist in Wahrheit groß

01.05. Du bleibst derselbe in alle Ewigkeit

30.04. Himmel und Erde werden vergehen - Jesus bleibt immer und ewig!

29.04. Alles ist IHM untertan
 
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Datum: Dienstag, 02.05.2000
Bibelstelle: 1. Timotheus, Kapitel 1, Vers 12
Autor: Michail Worobjow (Michail.Worobjow@msoe.org)
Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa - Russland (http://www.msoe.org)
Thema: Das Kleine von Gott ist in Wahrheit groß



1. Timotheus, Kapitel 1, Vers 12


Ich danke unserem Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt (12)




Was ist für uns - zum Beispiel in einer Freundschaft - wertvoll? Treue ist wohl das Wichtigste. Das Prinzip hat mir mein Vater beigebracht, der für mich immer ein Vorbild gewesen ist. Ich sah, wie er Gott und der Familie treu war. Ein klassisches Beispiel für mich ist die Witwe, die die letzten zwei Groschen opferte. Was war das Motiv dieser Frau, das Letzte, was sie hatte, zu geben? - Das Motiv war die Liebe. Grundmotiv unserer freundschaftlicher Beziehungen ist die Liebe. Mose war in der Wüste und begegnete Gott. Er hatte nur einen Stab in der Hand. Gott befahl ihm, den Stab hinzuwerfen. Dann sagte Gott, daß der die Schlange am Schwanz packen solle. Man weiß, was passiert, wenn man eine Schlange am Schwanz anfäßt. Es kostete Mose viel Glauben, den Schwanz der Schlange zu ergreifen.




David, der gegen Goliath kämpfte, hatte nur eine Schleuder und fünf Steine. Dies Kleine, worüber David verfügte, ist in die Geschichte eingegangen. Oder denken wir an das Beispiel des Pharisäers und des Zöllners im Tempel. Sie beteten, doch Gott gefiel es, als der Zöllner ganz einfach um die Vergebung seiner Sünden bat.




Ein kleiner Junge hatte nur fünf Brote und zwei Fische. Viele Menschen waren da, kein Restaurant in der Nähe. Doch dieser Junge gab alles, was er hatte und brachte viel Segen für die vielen Tausend Menschen.




Das ist das Prinzip Jesu. Sage nicht, dass du nicht begabt bist und keine Fähigkeiten hast! Gott will nur von uns, dass wir alles geben, was wir haben. Erst dann kann Gott uns recht gebrauchen.




In unserer Bibelstelle fällt uns auf: Treue, Dienst und Kraft. Gott gab Paulus erst einen Platz unter den Aposteln, als er ihn für treu befunden hatte. Erst dann bekam er Kraft, als seine Treue für recht befunden worden war. "... mich, der ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan, im Unglauben," sagt Paulus im 1. Timotheusbrief 1,13.




Zurück zu unseren Motiven. Was waren die Motive des Paulus? Die Liebe zu Gott. Wenn wir Gott lieben, werden wir ihm auch treu sein. Wenn ER unsere Treue sieht, wird ER uns auch viel anvertrauen. Er wird unsere kleine Kraft und unsere kleinen Fähigkeiten benutzen, um Großes zu schaffen! Wir sind von uns aus nicht klug und weise. Aber Gott hat das Kleine auserwählt. Die Größe der Begabten endet manchmal mit dem Fall. Viele Begabten meines Vaterlandes, Rußlands, sind schon nach USA, Canada und Europa gezogen. Ich bin dort geblieben, um meine verbliebenen Geschwister zum aufrichtigen Dienst zu ermutigen. Wir sind Gottes Kinder und Erben Seines Königreiches. Jeder von uns kann Vieles für Sein Reich tun. Bevor unser HERR wiederkommt.




 

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