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Datum: Mittwoch, 03.05.2000
Bibelstelle: Hebräer 12, 4-13
Autor: Jarek Celebanski (Jarek.Celebanski@msoe.org)
Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa - Polen (http://www.msoe.org)
Thema: Alles geschieht zu unserem Besten!



Hebräer-Brief, Kapitel 12


Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde (4)


Und habt bereits den Trost vergessen, der zu euch redet wie zu seinen Kindern: "Mein Sohn, achte nicht gering die Erziehung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. (5)


Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und erschlägt jeden Sohn, den er annimmt. (6)


Es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müßt. Wie mit seinen Kindern geht Gott mit euch um; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? (7)


Seid ihr aber ohne Züchtigung, die doch alle erfahren haben, so seid ihr Ausgestoßene und nicht Kinder. (8)


Wenn unsre leiblichen Väter uns gezüchtigt haben und wir sie doch geachtet haben, sollten wir uns dann nicht viel mehr unterordnen dem geistlichen Vater, damit wir leben? (9)


Denn jene haben uns gezüchtigt für wenige Tage nach ihrem Gutdünken, dieser aber tut es zu unserm Besten, damit wir an seiner Heiligkeit Anteil erlangen. (10)


Jede Züchtigung aber, wenn sie da ist, scheint uns nicht Freude, sondern Leid zu sein; danach aber bringt sie als Frucht denen, die dadurch geübt sind, Frieden und Gerechtigkeit. (11)


Darum stärkt die müden Hände und die wankenden Knie (12)


Und macht sichere Schritte mit euren Füßen, damit nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde. (13)




Ein Schiffbruch war geschehen. Das Schiff war in mehrere Teile zerbrochen. Niemand war lebend davongekommen. Bis auf einen Mann. Er schwamm zu einer Insel. Er war verzweifelt. Was würde jetzt passieren? Einen Tag später fand er einige Teile von dem Schiff und schöpfte Hoffnung auf Rettung durch ein anderes Schiff. Die Tage vergingen. Kein Schiff kam. Er baute sich ein Zelt. Alles, was er gerettet hatte, war jetzt sein Schatz. Eines Tages suchte er etwas zu essen. Als er zu seinem Wohnplatz zurückkam, war sein Zelt verbrannt. Mitsamt seinen Schätzen. Nun war der Mann total am Ende. Wenige Stunden später aber kam zu seiner großen Freude ein Schiff, das ihn rettete. Die Besatzung des Schiffes hatte das Feuer gesehen und hatte sofort Kurs auf die Insel genommen.




Wir erleben in unserem Leben zuweilen schwere Dinge. Und oft können wir nicht verstehen, warum uns gerade dies oder das widerfährt. Doch wenn wir mit Gott leben, können wir IHM auch vertrauen. Alle schweren Dinge haben einen Sinn, auch wenn wir sie nicht sofort verstehen. Alles geschieht zu unserem Besten!




In Hebräer 12 wird uns berichtet, dass Gott uns Menschen geschaffen hat, weil ER Sich uns mitteilen wollte und weil er mit uns das teilen wollte, was ER hat. Gott will uns etwas geben, und deshalb hat er uns geschaffen. Wir können Gott zwar nicht fassen, aber ER ist viel besser noch, als wir uns überhaupt vorstellen können.




Ein Christ arbeitete in einer Firma unter lauter Nichtchristen. Er wurde gefragt, warum Christen wohl so viel Leid in ihrem Leben dulden müssen. Der Christ antwortete: "Die Antwort ist ganz einfach: Wenn wir schwere Dinge erleben, bedeutet das, das wir Gottes Kinder sind." (Vers 6) Das sprach den Fragesteller an. Die Männer in der Firma kamen zum Nachdenken. Wenig später bekam einer von ihnen eine todbringende Krankheit. Er erinnerte sich an den Christen und ließ ihn zu sich bitten. Schließlich kam er auch zum lebendigen Glauben an Jesus Christus. Unser Leben ist kein Zufall. Daran sollten wir in allen Lebenslagen denken.




 

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