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nächsten Text: Genau so wollte ich meine Zeit genutzt haben vorherigen Text: Kein Ratschlag, sondern ein Befehl! Archiv Datum: Samstag, 06.05.2000 Bibelstelle: Lk 14, 17-20 Autor: Hellmut Hentschel (Hellmut.Hentschel@msoe.org) Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa - Arbeitsgruppe Osteuropa (http://www.msoe.org) Thema: Alles andere soll zweitrangig werden. Lukas-Evangelium, Kapitel 14 Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abensmahls, den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist alles bereit! (17) Und sie fingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. (18) Und der zweite sprach: ich habe fünf Gespanne Ochsen gekauft und ich gehen jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. (19) Und der dritte sprach: Ich habe eine Frau genommen; darum kann ich nicht kommen. (20) Die Geschichte vom großen Festessen. Der Hausherr hatte eine gutes Essen vorbereitet und keiner wollte an der Feier teilnehmen. Jeder entschuldigte sich. Jeder! Einer von ihnen war wohl so etwas wie ein Grundstücksmakler. Er mußte etwas verkaufen, damit seine Familie leben konnte. Eigentlich keine Sünde. Der zweite war vielleicht ein Viehhändler. Er hatte zehn Ochsen gekauft und wollte sehen, ob er wirklich ein gutes Geschäft gemacht hatte. Eigentlich ebenfalls keine Sünde. Abraham und Hiob haben so etwas auch 100 Mal gemacht. Der Mann tat also genau das, was die Bibel jedem vernünftigen Menschen zugestandt. Aber ist es wichtiger, in den Stall zu gehen, als das Haus Gottes aufzusuchen? Der letzte sagte: Ich habe geheiratet und kann deshalb nicht kommen. Heirat ist ein berechtigter Grund. Heiraten ist bestimmt keine Sünde. Und Gott zeigt uns auch klar in Seinem Wort, dass ER die Familie zu jeder Zeit bejaht. Nur mit einer Einschränkung: Wenn Gott wegen der Familie an die zweiten Stelle rückt. Warum hat dieser junge Ehemann seine Frau nicht einfach zum Festessen mitgebracht? Wollte sie vielleicht nicht mitgehen? Wollte seine Frau ihn gar davon abhalten, ins Haus Gottes zu gehen? Wenn das so ist, dann wird der junge Ehemann bestimmt in seinem weiteren Leben noch mehr Kompromisse machen müssen, die nicht gut für ihn sein werden. Schade. Noch einmal: Alles, was die drei Männer taten, war an sich nicht falsch, sondern sogar völlig berechtigt. Aber diese Dinge werden für die Drei zur unentschuldbaren Sünde, weil sie den Männern die Zeit mit Gott rauben. Wo bleibt unsere Ehrerbietung für unseren HERRN, wenn wir uns gar keine Zeit mehr für IHN und Sein Wort nehmen? Was geschieht, wenn ein Herr vernachlässigt wird? - Er wird zornig! (Vers 24). Gott will uns nicht zwingen. Wir sollen aber nicht denken, dass wir in der Zukunft etwas von IHM erwarten können, wenn wir in Not sind, wenn uns Gott jetzt gleichgültig ist. Kennen wir noch das innige Gebet mit Jesus und innige Gemeinschaft mit anderen Christen? Nutzen wir wirklich die Zeit, die wir haben, auch die Zeit beim Autofahren oder in der S-Bahn, zur Kontaktaufnahme mit Jesus (und mit den Menschen, die mit uns im Zug sitzen)? Sind wir wirklich so oft in der Gemeinde, wie es uns möglich ist? Wenn der letzte Tag kommt, wird Jesus Christus uns erkennen? Viele Namenschristen wird ER nicht erkennen. Sie werden es nicht bis in den Himmel schaffen, es sei denn, sie treffen HEUTE die Entscheidung ihres Lebens: "HERR, von diesem Augenblick an sollst du der Mittelpunkt meines Lebens sein. Alles andere soll zweitrangig werden. Du bist alles für mich, Jesus. Und ich weiß, dass sonst alles andere vergebens wäre. Danke, dass du mir meine Sünden vergeben hast und mich rein gemacht hast und ich dir dienen darf. Amen."
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