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nächsten Text: Lebensgeschichten vorherigen Text: Alles andere soll zweitrangig werden. Archiv Datum: Sonntag, 07.05.2000 Bibelstelle: Hiob 14,1.2.5 Autor: Jelena Drok (lenadrok@mail.ru) Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org) Thema: Genau so wollte ich meine Zeit genutzt haben Das Buch Hiob 14,1 Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und ist voll Unruhe, 14,2 geht auf wie eine Blume und fällt ab, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht. 14,5 Sind seine Tage bestimmt, steht die Zahl seiner Monde bei dir und hast du ein Ziel gesetzt, das er nicht überschreiten kann. Kein Mensch kann das wirkliche Wesen der Zeit hinreichend beschreiben. Wenn wir aber mehr davon erfahren wollen, müssen wir uns den fragen, der die Zeit geschaffen hat. Viele Wissenschaftler meinen, dass die Zeit nicht immer existierte, sondern gemeinsam mit dem Raum und der Materie gekommen ist. Aus dem Wort Gottes erfahren wir, dass alles zeitlich und vergänglich ist, und dass die uns zur Verfügung stehende Zeit einmalig ist. Sie hat einen Anfang und ein Ende. Das, was Hiob in unserer oben stehenden Bibelstelle sagt, meint auch Jesus Christus in der Bergpredigt: " Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen kann?" Und er selbst gibt eine kurze, präzise Antwort : Niemand! Wir können unsere Zeit nicht verlängern, wohl aber verkürzen. Durch unsere Lebensweise ( ungesunde Ernährungsweise, falschen Schlafrhythmus, Alkohol-, Nikotin und aneren Drogenkonsum) können wir der Länge unseres Lebens viel wegnehmen, aber niemand kann etwas hinzufügen. Die Bibel lehrt uns, an die Gegenwart und noch mehr an die Zukunft zu denken, und nicht an die Vergangenheit, denn nur so vermögen wir das richtige Ziel beizubehalten. Wir sollen unser Leben vom Ziel her gestalten. Am Anfang meiner Nachfolge Jesu hielt ich es für gut, mich selbst jeden Morgen zu fragen, welches Ziel ich heute zu verfolgen meine, ob mir auch heute bewusst ist, dass mein Leben nicht mir gehört, und dass es mir jeden Augenblick genommen werden könnte. Und dann, wie es auch im Hebräerbrief steht: "Und wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht..." muss jeder von uns vor den Thron Gottes treten und "für sich selbst Rechenschaft geben." ( Röm. 14,12 ) Die Zeit jedes unserer Tages wird unserem Ziel entsprechend verbracht. Mose verstand es wohl ganz genau, deswegen bat er Gott: " Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden." Wenn wir dies immer bedenken, können wir unserem Lebenslauf sicher sein und so leben, dass wir auch 5 Minuten nach dem Tod sagen können: "Genau so wollte ich meine Zeit genutzt haben." Und wenn jemand Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen gibt und nichts vorwirft, und es wird ihm gegeben werden. Die Autorin ist Mitarbeiterin der Mission für Süd-Ost-Europa für Russland.
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