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16.05. Mit Gottes Frieden in jeder Situation rechnen

15.05. Die Einladung zu dauerndem Frieden

14.05. Was Jesus Seinen Jüngern mit auf den Weg gab

13.05. Vom Terroristen zum Christen

12.05. Freunde des ungerechten Mammons

11.05. Die Hauptsumme aller Lehre Gottes

10.05. Ein Kind Gottes kennt den Sinn des Lebens

09.05. Die Antwort auf die Frage: Warum läßt Gott das zu?
 
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Datum: Freitag, 12.05.2000
Bibelstelle: Lukas 16,1-12
Autor: Dmitri Pawlitschew (Dmitri.Pawlitschew@msoe.org)
Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org)
Thema: Freunde des ungerechten Mammons



Lukas-Evangelium


16,1 Er sprach aber auch zu den Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Verwalter; der wurde bei ihm beschuldigt, er verschleudere ihm seinen Besitz.


16,2 Und er ließ ihn rufen und sprach zu ihm: Was höre ich da von dir? Gib Rechenschaft über deine Verwaltung; denn du kannst hinfort nicht Verwalter sein.


16,3 Der Verwalter sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Mein Herr nimmt mir das Amt; graben kann ich nicht, auch schäme ich mich zu betteln.


16,4 Ich weiß, was ich tun will, damit sie mich in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich von dem Amt abgesetzt werde.


16,5 Und er rief zu sich die Schuldner seines Herrn, einen jeden für sich, und fragte den ersten:


Wieviel bist du meinem Herrn schuldig?


16,6 Er sprach: Hundert Eimer Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich hin und schreib flugs fünfzig.


16,7 Danach fragte er den zweiten: Du aber, wieviel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Sack Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldschein und schreib achtzig.


16,8 Und der Herr lobte den ungetreuen Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind unter ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichts.


16,9 Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.


16,10 Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.


16,11 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen?


16,12 Und wenn ihr mit dem fremden Gut nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist?




Jesus benutzt ein negatives Beispiel, aber Er stellt dies Beispiel als positiv dar. Der Verwalter handelt gegen das Gesetz. Er betrügt! Statt 100 schreibt er 80. Der Verwalter ist listig. "Warum hat der Besitzer den Verwalter nur auf seinem Platz belassen", fragen wir uns. Vers 8 sagt, daß der Herr sicher war, daß sein Vermögen in guten Händen sei.




Was bedeutet aber, dass wir uns Freunde mit dem ungerechten Mammon machen sollen? Jesus Christus hat doch gesagt, dass wir zuerst nach Seinem Reich trachten sollen! Sein Reich ist offenbar der "gerechte Mammon", die Dinge, die um uns herum sind, sind dagegen der "ungerechte Mammon." Wir benötigen in unserer missionarischen Arbeit in Russland Hunderttausende von Traktaten, da viele Menschen noch nie etwas von Jesus Christus gehört haben. Traktate kosten aber Geld. Vom "ungerechten Mammon" können wir Traktate drucken. Mit den Dingen, die wir haben, können wir Gottes Sache ausrichten. Wir sollen aber in Allem treu sein. Und Gott hat uns Christen gesagt, daß wir alles einsetzten sollen, damit ALLE Menschen mit dem Evangelium erreicht werden.




Ein Mensch hatte einmal ein Traktat auf dem Erdboden gefunden. Er las es durch und bekehrte sich. Ein paar Jahre später hielt dieser Mensch eine Predigt, bei der sich hundert Menschen bekehrten. Einer von denen wurde ein christlicher Autor. Von seinem Buch ist bezeugt, daß sich viele Tausend Menschen nach der Lektüre bekehrten. Es ist sehr wichtig, daß wir, wo immer wir sind, ein Zeugnis sind und mit Treue arbeiten. Wenn wir das tun, wird uns immer mehr von Jesus Christus anvertraut werden.




Der Autor ist Mitarbeiter der Mission für Süd-Ost-Europa in Uglitsch (Russland)




 

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