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nächsten Text: Sorgt euch nicht! vorherigen Text: Die Einladung zu dauerndem Frieden Archiv Datum: Dienstag, 16.05.2000 Bibelstelle: Johannes 14,16.17; Römer 14,17. Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Mit Gottes Frieden in jeder Situation rechnen Johannes-Evangelium, Kapitel 14 Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit: (16) den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. (17) Römer-Brief, Kapitel 14 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geist. (17) Jesus kündigte seinen Jüngern an: "Ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit. Er bleibt bei euch und wird in euch sein." Wenn wir Frieden mit Gott haben, wirkt der Heilige Geist auch in unserem Inneren Frieden. Diesen Frieden können wir als trostvolle Geborgenheit beschreiben, die er uns auch mitten in ungeborgenen Verhältnissen geben will. Er ist unabhängig von den Lebensumständen und Verhältnissen. "Ich will ihnen eine Fülle von Frieden offenbaren." Im Frieden zu sein, wenn alles nach Wunsch geht und uns keiner infrage stellt, ist keine Kunst. Aber Jesus sagt: "Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch Frieden. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht." Luther drückte den Unterschied zwischen dem Frieden, den die Welt gibt, und Christi Frieden einmal treffend aus, als er an den Prior von Neustadt schrieb: "Ihr suchet und begehret zwar Frieden, aber verkehrt. Denn Ihr suchet ihn, wie die Welt ihn gibt, nicht wie Christus. Wisset Ihr auch, dass Gott darum wunderbar ist in seinem Volk, weil er den Frieden in die Mitte keines Friedens gestellt hat, das ist mitten unter alle Versuchungen? Er hat also nicht einen Frieden, den niemand stört, denn das ist der Welt Frieden, sondern einen solchen, der, wenn ihn alles beunruhigt, alles ruhig mit Frieden duldet." Wir sagten uns: Der Friede mit Gott hat einen Namen: Jesus. Der innere Frieden ist an unsere Verbindung mit Jesus gebunden. In seiner Gegenwart kommen wir zur Ruhe. In seiner Nähe können wir aufatmen. "Meinen Frieden gebe ich euch", versprach er, "darum erschreckt nicht und fürchtet euch nicht!" Mitten in Hektik und Unruhe können wir vertrauensvoll mit seinem Frieden rechnen. (Lies 2. Thess. 3,16; Ps. 4,9.)
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