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21.05. Im Schutzbereich des Friedens Gottes III

20.05. Im Schutzbereich des Friedens Gottes II

19.05. Im Schutzbereich des Friedens Gottes I

18.05. Ich bin ein Sünder, aber Jesus ist mein Erlöser

17.05. Sorgt euch nicht!

16.05. Mit Gottes Frieden in jeder Situation rechnen

15.05. Die Einladung zu dauerndem Frieden

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Aidlinger Bibellese

Datum: Mittwoch, 17.05.2000
Bibelstelle: Philipper 4,6.7; 1.Petrus 5,7
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Sorgt euch nicht!



Philipper, Kapitel 4


Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! (6)


Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. (7)




1. Petrus-Brief, Kapitel 5


Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (7)




"Der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus." Wie zur Zeit des Apostels Paulus die Tore einer Stadt von innen bewacht wurden, so bewacht und bewahrt der Friede Gottes die Tore unseres Herzens. Wir können allerdings aus diesem Schutzraum ausbrechen. Vor allem Sorgen treiben uns hinaus. Deshalb sagt Paulus uns: "Sorget um nichts, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kund werden." Wenn wir immer wieder alles Belastende und Bedrückende in Gebet umwandeln, bleiben wir im Schutzbereich des Friedens Gottes und damit nahe bei Jesus. Alle unsere Sorgen können wir bei ihm abladen. Er ist ihnen gewachsen und hat die Macht, Situationen zu verändern. "Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch." (Lies 1.Chron.16,11; Ps.65,3; Eph.6,18; Kol.4,2; 1.Thess.5,17.) Daniel machte es so und kam auf diese Weise bewahrt durch die politischen und personellen Umwälzungen, die er im Laufe der Jahre am babylonischen Königshof erlebte. "Daniel hatte aber in seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott" (Dan.6,11). In diesen Gebetszeiten empfing er die Kraft und den Mut, sich zu dem lebendigen Gott zu bekennen, selbst angesichts der Drohung, in den Löwenzwinger geworfen zu werden. Durch die Gebetsverbindung mit Gott konnte er auch die Anerkennung, die ihm zuteil wurde, richtig verarbeiten und Gott für alles die Ehre geben. Das Gebet wird ihm auch später geholfen haben, nicht bitter zu werden, als er vergessen wurde (Dan.2,48.49; Ps.115,15). "Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt!" (Matth.26,41; vgl.2.Kor.6,4.8).




 

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