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nächsten Text: Im Schutzbereich des Friedens Gottes II vorherigen Text: Ich bin ein Sünder, aber Jesus ist mein Erlöser Archiv Datum: Freitag, 19.05.2000 Bibelstelle: Matthäus 11,25.26; 26,39 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Im Schutzbereich des Friedens Gottes I Matthäus-Evangelium, Kapitel 11 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. (25) Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. (26) Matthäus-Evangelium, Kapitel 26 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst! (39) Wie können wir im Schutzbereich des Friedens Gottes bleiben, wenn wir Schweres erleben oder uns unverstanden fühlen? Kennen wir innere Beunruhigung und Friedlosigkeit, wenn wir falsch eingeschätzt oder verkannt werden? Jesus erfuhr oft Ablehnung. Viele Menschen erlebten seine Wunder mit. Aber sie taten nicht Buße und kehrten nicht um zu Gott. Das war ihm ein tiefer Schmerz und doch betete er: "Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du solches den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen geoffenbart hast. Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir." Jesus sagte: "Ja, Vater!" Er wusste sich in der Hand des Vaters. Wieviel Unrecht hat der Sohn Gottes erfahren. "Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf." (Lies Joh.1,1-3.10.11; Matth.8,20.) Auch in Gethsemane, als das Leiden und der Tod vor ihm standen, sagte er: Ja, Vater! "Nicht wie ich will, sondern wie du willst!" (Lies Joh.12,27.28; Hebr.5,7-9; 1.Petr.2,22-24; 2.Kor.8,9.) Die beiden Worte "Ja, Vater!" halten uns im Schutzbereich des Friedens Gottes. So erfuhr es die russische Fürstin Lieven. Ihre Familie, eine der reichsten und angesehensten in Russland, musste allen Reichtum zurücklassen und fliehen. Sie selbst geriet im Ural in Gefangenschaft und schrie zu Gott um Befreiung. Doch er erhörte ihr Gebet anders, als sie dachte. Er schenkte ihr nicht äußere Errettung, sondern wandelte ihr Wünschen so um, dass sie nur nach der Übereinstimmung ihres Willens mit der Führung Gottes verlangte, sei es auch durch noch tiefere Not und Tod. Da wurde ihr ein unaussprechlicher Frieden von oben geschenkt, und nie vorher war sie so glücklich wie damals in tiefster Nacht. (Lies Röm.15,13.)
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