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Datum: Dienstag, 23.05.2000
Bibelstelle: Johannes 14,27-31; Jesaja 9,5.6
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Im Schutzbereich des Friedens Gottes IV



Johannes-Evangelium, Kapitel 14


Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. (27)


Ihr habt gehört, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. (28)


Und jetzt habe ich's euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es nun geschehen wird. (29)


Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der Fürst dieser Welt. Er hat keine Macht über mich (30)


aber die Welt soll erkennen, daß ich den Vater liebe und tue, wie mir der Vater geboten hat. Steht auf und laßt uns von hier weggehen. (31)




Jesaja, Kapitel 9


Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, (c) Friede-Fürst; (5)


auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, daß er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth. (6)




Der Friede, den Jesus uns schenkt, hat noch eine weit umfassendere Dimension, als wir sie heute erfahren. Jesus ist der von Jesaja angekündigte Friedefürst: "Er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friedefürst." Jetzt übt er seine Herrschaft aus in denen, die ihn aufgenommen haben (Joh.1,12). Eines Tages jedoch wird er wiederkommen als der König aller Könige, der sein Reich aufrichtet auf Erden. Dann wird sich die Friedenssehnsucht der Völker erfüllen. "Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen. Sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen." (Lies Jes.2,1-4; 11,1-10; Dan.7,13.14; Matth.24,30.) Dieses Friedensreich kann nur kommen, weil Jesus Christus den Satan am Kreuz besiegte. Für tausend Jahre wird der Weltfriede möglich sein. So kündigten es schon die Propheten an, so lesen wir in der Offenbarung: "Er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn tausend Jahre" (Offb.20,1-6). Wir können als Kinder Gottes getrost sein, weil die Zukunft Jesus Christus gehört. Als Jesus seinen Jüngern die Abschiedsworte sagte: "Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch", stand ihm die Auseinandersetzung mit dem Fürsten dieser Welt noch bevor. Satan wollte ihn bezwingen, aber er konnte ihn nicht fassen, weil Jesus ohne Sünde war. - Ist es nicht zum Staunen und Anbeten, dass alles, was Jesus ist und hat, uns zugute kommt: seine Sündlosigkeit, sein Tod am Kreuz, sein Gehen zum Vater! Sogar seine Herrlichkeit will er mit uns teilen! (Lies 2.Kor.5,21; Kol.2,14.15; Hebr.2,14.15; Joh.17,24.) "Siehe, das heißt Christus recht erkennen, dass er uns mit allem, was er hat, aus lauter Güte Gottes geschenkt ist, und dass er für uns genug getan, die Seligkeit und das ewige Leben erworben hat; und dass uns dies alles ohn unser Verdienst gegeben wird durch ihn und um seinetwillen" (M.Luther).




 

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