|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Ein Angriff aus dem Hinterhalt vorherigen Text: Im Schutzbereich des Friedens Gottes IV Archiv Datum: Mittwoch, 24.05.2000 Bibelstelle: Apostelgeschichte 16,11-15; Jesaja 28,29b Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Ausbreitung des Evangeliums in Philippi Apostelgeschichte, Kapitel 16 Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis (11) und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Mazedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt. (12) Am Sabbattag gingen wir hinaus vor die Stadt an den Fluß, wo wir dachten, daß man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen. (13) Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, so daß sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde. (14) Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, daß ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns. (15) Jesaja, Kapitel 28 ... sein Rat ist wunderbar, und er führt es herrlich hinaus. (29 b) Vom Heiligen Geist geleitet, kamen Paulus und seine Mitarbeiter nach Philippi, an den für sie von Gott bestimmten Wirkungsort. Als Erstes wurde uns von der Begegnung mit Lydia berichtet, "der der Herr das Herz auftat". Dieses Erleben war für die Missionare auf dem neuen Kontinent - Europa - eine große Ermutigung und zugleich eine Bestätigung ihres Weges. Von Jesus vorbereitete Verhältnisse treffen wir dort an, wohin wir uns durch Gottes Geist leiten lassen, auch wenn er uns anders führt, als wir geplant haben. Oft hat der Herr schon längst damit begonnen, in einem Menschen das Verlangen nach ihm zu wecken, ehe wir nur daran denken. So erlebte es Paulus mit seinem Team. Ebenso war es Philippus ergangen, als er von dem Engel auf die "einsame Straße" gesandt wurde. Er konnte nicht ahnen, wem er auf der staubigen Landstraße zwischen Jerusalem und Gaza begegnen würde. Noch weniger konnte er abschätzen, wie entscheidend sein Gehorsam für Afrika wurde! Aber "er stand auf und ging hin" (Apg.8,26-40; lies Jes.6,8). Wenn Jesus uns einen Auftrag gibt, stehen wir vor der Wahl, den gewiesenen Weg im Gehorsam zu gehen oder unsere scheinbar berechtigten Wenn und Aber vorzubringen. Wenn wir sie nicht überwinden, besteht die Gefahr, dass wir an unserem Platz bleiben und dass uns viel Segen und neue Erfahrungen mit Jesus verloren gehen. Schlimmer noch, wenn Menschen vielleicht deshalb die frohe Botschaft von der Liebe Jesu nicht hören, weil unsere Bedenken stärker sind als das Vertrauen und der Gehorsam dem Herrn gegenüber. Jesus schickt uns nicht in unvorbereitete Verhältnisse. Trotzdem kann es sein, dass wir Umstände antreffen, wie er sie den Jüngern beschrieb: "Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe." Aber er lässt uns nicht allein, er ermutigt uns: "Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir!" (Lies Matth.10,16-22; Apg.19,9.10; Joh. 15,18-20; Ps.34,5.6.)
| |||||||||
|
| ||||||||||