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nächsten Text: Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis vorherigen Text: Okkultismus ist keine Spielerei Archiv Datum: Montag, 29.05.2000 Bibelstelle: Apostelgeschichte 16,16-18; Sacharja 10,2 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Sieg Jesu Apostelgeschichte, Kapitel 16 Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, da begegnete uns eine Magd, die hatte einen Wahrsagegeist und brachte ihren Herren viel Gewinn ein mit ihrem Wahrsagen. (16) Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen. (17) Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, daß er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, daß du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde. (18) Sacharja, Kapitel 10 Denn die Götzen reden Lüge, und die Wahrsager schauen Trug und erzählen nichtige Träume, und ihr Trösten ist nichts. Darum geht das Volk in die Irre wie eine Herde und ist verschmachtet, weil kein Hirte da ist. (2) Mit Ausdauer und Hartnäckigkeit rief die Frau hinter Paulus und seinen Begleitern her. Warum wehrte ihr Paulus nicht sofort? Er tat es wohl deshalb nicht, weil er auf Gottes Stunde, auf Gottes Leitung wartete. Er handelte nach dem Vorbild Jesu: "Ich kann nichts von mir aus tun... ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat" (Joh.5,19.30). Paulus wusste, dass er im Kampf mit falschen Geistern nicht nach seinem Ermessen handeln durfte. Wie oft treibt uns unsere Ungeduld zu eigenmächtigem Handeln, ohne auf Gottes Stunde zu warten! "Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte bezwingt" (Spr.16,32). Warten wir wie Paulus den Zeitpunkt ab, bis wir "in Jesu Namen" dem Bösen entgegentreten können, dann werden wir nicht zuschanden werden. (Lies Jak.1,19.20; 3,2; Spr.14,27; 15,18.) Gegenüber den Mächten der Finsternis ließ der Apostel kein Schlupfloch offen für Rücksicht oder Toleranz. Er zeigte weder eine ängstliche Scheu noch ließ er sich auf eine Diskussion ein. Als Gott ihm zeigte, dass der Zeitpunkt zu handeln da war, trat er ihnen mit einem klaren Befehl entgegen und stützte sich dabei auf das Wort, das Jesus seinen Jüngern zugesprochen hatte: "Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz. Siehe, ich gebe euch Gewalt, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über die ganze Kraft des Feindes; und nichts wird euch beschädigen" (Luk.10,18.19; lies Apg.8,18-23; Spr.21,31b). Im glaubenden Vertrauen auf den Sieg Jesu und in der Kraft unseres gegenwärtigen Herrn gilt es auch in unseren Tagen den Finsternismächten entgegenzutreten. In einer Liedzeile heißt es: "Jesus Christus ist der Sieger über Hölle, Tod und Teufel, darum wähl ich ihn!"
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