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nächsten Text: Gottes Gegenwart genügt vorherigen Text: Was ich von meinem Vater gehört habe, das rede ich Archiv Datum: Freitag, 30.06.2000 Bibelstelle: Markus 13,32-37; Hebräer 9,28 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet! Markus-Evangelium 13,32 Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. 13,33 Seht euch vor, wachet! denn ihr wißt nicht, wann die Zeit da ist. 13,34 Wie bei einem Menschen, der über Land zog und verließ sein Haus und gab seinen Knechten Vollmacht, einem jeden seine Arbeit, und gebot dem Türhüter, er solle wachen: 13,35 so wacht nun; denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen, 13,36 damit er euch nicht schlafend finde, wenn er plötzlich kommt. 13,37 Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet! Hebräerbrief 9,28 so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil. "Ich weiß nicht." So konnte Jesus auf seinem Weg durch diese Welt sprechen, obwohl er der Sohn Gottes war. Der Terminplan des Vaters, der ihn selbst betraf, war ihm oft verborgen. Seiner Mutter antwortete er, als sie berechtigte Erwartungen an ihn hatte: "Meine Stunde ist noch nicht gekommen" (Joh.2,4). Von Gottes Terminen, die die Zukunft betreffen, sagte er ebenso: "Von dem Tag aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Darum bleibt wach, denn ihr wisst nicht, wann es soweit ist, ob am Abend oder um Mitternacht, im Morgengrauen oder nach Sonnenaufgang. Ihr sollt zu jeder Stunde auf die Ankunft des Menschensohnes vorbereitet sein." Die Zeit ist in Gottes Hand! Gott sagt uns in seinem Wort, was er für die Zukunft beschlossen hat. Den entscheidenden Termin der Wiederkunft Christi jedoch hält er verborgen. Das soll aber nicht dazu verleiten, dass wir uns auf sein Kommen gar nicht einstellen. Im Gegenteil: jederzeit sollten wir damit rechnen. Dass dieser Tag kommt, ist ganz sicher! Deshalb schreibt Paulus den Thessalonichern: "Ihr wisst, dass Jesus Christus unerwartet kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sich die Leute in Sicherheit wiegen und sagen werden: Überall ist Ruhe und Friede, wird sie das Ende so plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau... Also schlaft nicht wie die andern! Bleibt wach und nüchtern!" (Lies Matth.25,10-13; Luk.12,37; Offb.3,11.) Im Blick auf offene Fragen, auf die wir nur antworten können: "Ich weiß nicht", sagt der Herr Jesus: "Der Vater weiß! Er weiß, was ihr bedürft, was ihr allezeit nötig habt." Dass unser himmlischer Vater alles weiß, das genügte dem Sohn Gottes, als er auf dieser Erde war. Das kann auch uns getrost machen: Ich weiß nicht, aber mein Vater weiß! (Lies Matth.6,8.24-32.)
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