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nächsten Text: Es geht nicht ohne Leiden zur Herrlichkeit vorherigen Text: Gott erwartet von seinen Kindern nüchternes und überlegtes Handeln Archiv Datum: Montag, 31.07.2000 Bibelstelle: Apostelgeschichte 12,20-23; Psalm 37,32-34 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Rechte des Herrn behält den Sieg Apostelgeschichte 12,20 Er war aber zornig auf die Einwohner von Tyrus und Sidon. Sie aber kamen einmütig zu ihm und überredeten Blastus, den Kämmerer des Königs, und baten um Frieden, weil ihr Land seine Nahrung aus dem Land des Königs bekam. 12,21 Und an einem festgesetzten Tag legte Herodes das königliche Gewand an, setzte sich auf den Thron und hielt eine Rede an sie. 12,22 Das Volk aber rief ihm zu: Das ist Gottes Stimme und nicht die eines Menschen! 12,23 Alsbald schlug ihn der Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab. Und von Würmern zerfressen, gab er den Geist auf. Psalter 37,32 Der Gottlose lauert dem Gerechten auf und gedenkt, ihn zu töten. 37,33 Aber der HERR läßt ihn nicht in seinen Händen und läßt ihn vor Gericht nicht zum Schuldigen werden. 37,34 Harre auf den HERRN und halte dich auf seinem Weg, so wird er dich erhöhen, daß du das Land erbest; du wirst es sehen, daß die Gottlosen ausgerottet werden. Am Anfang unseres Kapitels stand König Agrippa I. auf der Höhe seiner Macht, am Schluss wird uns sein Ende berichet. "Er zog von Judäa nach Cäsarea hinab und blieb dort eine Zeit lang... An einem bestimmten Tag legte Herodes das königliche Kleid an, setzte sich auf den Thron und hielt eine Rede an das Volk. Die Menge aber rief ihm zu: Das ist Gottes Stimme und nicht die eines Menschen! Alsbald schlug ihn der Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab." Zum zweiten Mal erleben wir das Wirken der Engel. Ein Engel rettete Petrus vor dem Urteil des Herodes, ein Engel vollzieht das Urteil an Herodes. Noch einmal sehen wir: Gott bestimmt über Leben und Tod, wenn es vorher oft auch anders aussieht. "Die Rechte des Herrn behält den Sieg!" (Lies Ps.2,1-4; 37,12-15; 118,16.17.) Auch Petrus wurde einmal für anbetungswürdig gehalten. Kornelius fiel vor ihm nieder. Sofort wehrte Petrus ab: Mir keine Ehre, keine Anbetung, "stehe auf, ich bin auch nur ein Mensch" (Apg.10,25.26; vgl.Joh.5,40-44; 7,18; 12,43). Das schreckliche Ende des Mannes, der alle Macht hatte und sie gegen die Christen einsetzte, erinnert an die Worte Asafs in Psalm 73,7ff: "Sie bilden sich sehr viel ein. Sie reden höhnisch und boshaft, drohen mit höherer Gewalt... Ihre Worte haben Geltung auf Erden. Darum wendet sich ihnen das Volk zu... Ich sann nach, um dies zu begreifen, aber es schien mir vergebliche Mühe, bis ich hineinging ins Heiligtum und auf ihr Ende merkte." "Die Füße seiner Frommen bewahrt der Herr, aber die Gottlosen verstummen in der Finsternis, denn nicht durch Stärke hat der Mensch die Oberhand." "Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten." (Lies Ps.1,6; Gal.6,7.8; vgl.Dan.5,18-30.)
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