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nächsten Text: Der Friede von Gott steht in enger Beziehung zu unserem Gehorsam vorherigen Text: Heilige in Christus Archiv Datum: Sonntag, 03.09.2000 Bibelstelle: Philipper 1,1.2; Jesaja 54,10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gottes Gnade ist bei Seinen Heiligen Philipperbrief 1,1 Paulus und Timotheus, Knechte Christi Jesu, an alle Heiligen in Christus Jesus in Philippi samt den Bischöfen und Diakonen: 1,2 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Jesaja 54,10 Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer. Mit einem Segenswunsch grüßt Paulus die Gemeinde in Philippi. "Gnade und Friede sei mit euch von Gott, unserem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus!" Welch eine Ermutigung, die der Apostel an den Anfang seines Briefes stellt! Wenn er das Wort "Gnade" aussprach, war es kein leerer, gedankenloser Wunsch, vielmehr verband er damit das schmerzliche Wissen: Verdient hat Gottes Gnade, Gottes Freispruch niemand, denn "der Lohn der Sünde ist der Tod". Aber Gott ist uns mit seiner Gnade entgegengekommen. (Lies Röm.3,20-26; Eph.2,8.9; 1.Tim.1,12-15.) Dieses tiefe Erleben musste Paulus an andere weitergeben: "Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade noch viel mächtiger geworden" (Röm.5,20). Ein Pfarrer erzählte aus seiner Gemeinde in der Uckermark, wie er eines Tages mit einem alten Bauern zusammentraf. Der hatte sich von einer schweren Krankheit wieder erholt. "Da habe ich etwas Merkwürdiges erlebt", erzählte der Bauer. "Ich träumte, ich sei gestorben und an der Himmelstür angekommen, doch die war verschlossen. Auf mein Anklopfen öffnete sie sich einen kleinen Spalt. Ich wurde nur gefragt: 'Kennst du das Wort?' Ich erschrak. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, und erwachte." - ""Kennt Ihr nun das Wort?", fragte ich ihn. "Ja, es heißt Gnade!", war seine Antwort. - Gnade schließt uns die Tür zum Himmel auf. (Lies Eph.2,4-9.) Gottes Gnade reicht aber auch für unsere bewegten Tage voller Sorgen und Nöte. Selbst wenn sich Berge von Schwierigkeiten auftürmen oder beunruhigende Nachrichten uns treffen, hat unser Vater im Himmel Gnade genug für jeden Augenblick unseres Lebens. Wir können getrost und zuversichtlich in den neuen Tag gehen. "Machtvoll waltet über uns seine Gnade!" (Lies 2.Kor.9,8; 12,9; Ps.84,12.13.)
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