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Datum: Montag, 04.09.2000
Bibelstelle: Philipper 1,2; Johannes 14,27
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Friede von Gott steht in enger Beziehung zu unserem Gehorsam



Philipperbrief


1,2 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!




Johannes-Evangelium


14,27 Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.




"Gnade und Friede von Gott", spricht Paulus der Gemeinde in Philippi zu. Es gibt wohl kaum jemanden, der sich nicht nach Frieden sehnen würde, ob er es nun offen ausspricht oder im Verborgenen sich wünscht. Und diesem Sehnen nach Frieden kommt der lebendige Gott entgegen. Der Friede mit Gott - und vielfach auch untereinander - ist durch die Sünde gestört. Gott selber fand einen Weg, wie der Friede zwischen ihm und uns wieder hergestellt werden konnte. Er sandte seinen Sohn als Friedensbringer, Friedensstifter in die Welt. Paulus schreibt davon in den Briefen: "Er ist unser Friede... Er hat Frieden gemacht, Frieden den Fernen und Frieden den Nahen." "Denn es hat Gott wohlgefallen, dass in Jesus alle Fülle wohnen sollte und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz" (Eph.2,14.17; Kol.1,19-22). Friede von Gott und Friede mit Gott ist das wunderbare Angebot, das Jesus heute allen Menschen macht. Wenn Sünde vergeben ist, das Gewissen entlastet, dann erfahren wir, was Friede zutiefst ist. "Wir haben Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus" (Röm.5,1; lies Jes.53,5; Ps.29,11). Friede ist auch eine Herzensverfassung, die in enger Beziehung zu unserem Gehorsam Gott gegenüber steht. Schon durch den Propheten Jesaja ließ er seinem Volk sagen: "O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen" (Jes.48,18). Nichts bricht dem Strom der Gnade und des Friedens in unserem Leben so die Bahn, wie es die Anerkennung der Herrschaft Jesu über unserem Leben tut. Nichts schafft allerdings auch so viel Unruhe, wie die Verweigerung des Gehorsams ihm gegenüber, und wenn es "nur" in einem Bereich unseres Lebens wäre. (Lies Ps.119,165; Jes.26,3; Joh.16,33; Phil.4,7.)




 

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