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nächsten Text: Beter sind die Säulen, die das Dach der Welt tragen vorherigen Text: Der Friede von Gott steht in enger Beziehung zu unserem Gehorsam Archiv Datum: Dienstag, 05.09.2000 Bibelstelle: Philipper 1,3-5; Psalm 100,4 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Christen haben das Privileg, füreinander danken und beten zu dürfen Philipperbrief 1,3 Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke - 1,4 was ich allezeit tue in allen meinen Gebeten für euch alle, und ich tue das Gebet mit Freuden -, 1,5 für eure Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tage an bis heute; Psalter 100,4 Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen! Der Apostel Paulus pflegte mit der Gemeinde in Philippi eine herzliche Verbindung, so dass er ihnen schreiben konnte: "Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke - was ich allezeit tue in allen meinen Gebeten für euch alle, und tue das Gebet mit Freuden." Der Dank gegen Gott bestimmte das Leben des Paulus und Timotheus. Ihr Gedenken wurde zum Danken, weil sie nicht gedankenlos ihre Tage durchlebten. In dreizehn Briefen des Paulus lesen wir, dass er in seinen Gebeten unablässig für die Gemeinden dankt, trotz mancher Mängel unter ihnen, trotz vieler Nöte und Schwierigkeiten, die ihn bedrückten. (Lies Röm.1,8; 1.Kor.1,4; Kol.1,3.) Die Korinther machten Paulus das Danken nicht leicht. Die einen betonten zum Beispiel: "Wir gehören zu Paulus", andere aber standen auf der Seite von Apollos, die dritten betonten ihre Zugehörigkeit zu Kephas, und eine letzte Gruppe sagte sogar: "Wir gehören zu Christus!" Und jeder meinte, im Recht zu sein. An die Galater schrieb Paulus: "Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, obwohl es doch kein andres gibt" (Gal.1,6.7). Trotz allem, was schmerzlich und belastend war, hielt Paulus daran fest: "Ich danke meinem Gott." Wer anfängt, Gott für seine Mitchristen, auch für schwierige und unzugängliche zu danken, der sieht sie bald mit anderen Augen. Gott kann das Verhältnis zu ihnen als Folge unseres Einflusses auf sie verändern. In unserem Zusammensein um die Bibel haben wir es schon manchmal erlebt, wie der Herr auf Dank und Fürbitte hin eine neue Vertrauensbasis schuf. Allerdings kostete das auch etwas: durch einen schmerzhaften Prozess der Selbsterkenntnis entstand Neues - in uns und auch untereinander. So kamen wir miteinander dem Ziel Gottes näher, der Verwandlung in die Art Jesu. Lasst uns nicht aufhören, füreinander zu danken und zu beten! (Lies Eph.1,15.16; 1.Thess.5,18; 2.Chron.20,21.22.)
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