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nächsten Text: Lass dich nicht einfangen von den Einflüsterungen der Schwermut vorherigen Text: Beter sind die Säulen, die das Dach der Welt tragen Archiv Datum: Donnerstag, 07.09.2000 Bibelstelle: Philipper 1,3-6; 1.Petrus 5,10.11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Dass Jesus an den Seinen so interessiert ist und alle Macht für sie einsetzt, ist anbetungswürdig Philipperbrief 1,3 Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke - 1,4 was ich allezeit tue in allen meinen Gebeten für euch alle, und ich tue das Gebet mit Freuden -, 1,5 für eure Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tage an bis heute; 1,6 und ich bin darin guter Zuversicht, daß der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu. 1. Petrusbrief 5,10 Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen. 5,11 Ihm sei die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Das Gespräch mit seinem Herrn hatte bei dem Apostel Paulus unbedingten Vorrang. Der betende Umgang mit Jesus war sein Geheimnis, aus dem er Kraft und Mut für den Dienst schöpfte, der ihm anvertraut war. Deshalb konnte er der Gemeinde in Philippi schreiben: "Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird´s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu." Paulus wusste, die "Heiligen in Christus Jesus... in Philippi" waren nicht sich selbst überlassen auf dem Weg durch diese Welt. Auch wenn der Widersacher sich regte, Paulus vertraute darauf, dass sie "durch Gottes Macht geschützt und im Glauben bewahrt" das Ziel erreichen. (Lies Jud.24.25.) Lebte Paulus nicht zu sehr im Optimismus, wenn er an die Gemeinde in Philippi dachte? Vielleicht gab es doch einige, die einen guten Anfang gemacht hatten, doch dann auf der Strecke geblieben sind? Musste er sich nicht Sorgen und Gedanken machen, ob alle wirklich am Evangelium festhielten? Er kannte ja das wankelmütige Herz der Menschen. Aber Paulus ließ sich im Vertrauen nicht wankend machen, er blickte zuversichtlich auf zu seinem Herrn, "dem Anfänger und Vollender unseres Glaubens". So konnte er voll Vertrauen schreiben: "Der in euch angefangen hat, der wird's auch vollenden." Damit machte er deutlich, dass das Bestehen der Gemeinde nicht von ihm und seinem Wirken abhing, sondern: Jesus selbst ist um seine Gemeinde besorgt, er wird sie ans Ziel bringen. Das schrieb Paulus auch der Gemeinde in Kolossä: "Ihr seid mit Gott versöhnt, indem Christus seinen heiligen Leib dahingegeben hat in den Tod. Denn ihr sollt heilig, tadellos und ohne Flecken vor das Angesicht Gottes gebracht werden. Allerdings müsst ihr nun im Vertrauen fest gegründet und unerschüttert bleiben." Dass Jesus an den Seinen so interessiert ist und alle Macht für sie einsetzt, ist anbetungswürdig. (Lies 1.Thess.5,23.24; 2.Thess.2,13-17; 3,3.5; 2.Tim.4,16-18.)
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