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11.09. Reinigung, Vergebung und Liebe sind Schlüssel zu echter Gemeinschaft unter Christen

10.09. Füreinander danken und füreinander beten heilt gestörte Beziehungen

09.09. Neue Liebe zu Jesus bewirkt Ende kraftlosen und langweiligen Christseins

08.09. Lass dich nicht einfangen von den Einflüsterungen der Schwermut

07.09. Dass Jesus an den Seinen so interessiert ist und alle Macht für sie einsetzt, ist anbetungswürdig

06.09. Beter sind die Säulen, die das Dach der Welt tragen

05.09. Christen haben das Privileg, füreinander danken und beten zu dürfen
 
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Datum: Freitag, 08.09.2000
Bibelstelle: Philipper 1,6; Römer 8,38.39
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Lass dich nicht einfangen von den Einflüsterungen der Schwermut



Philipperbrief


1,6 und ich bin darin guter Zuversicht, daß der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.




Römerbrief


8,38 Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,


8,39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.




"Der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird es auch vollenden!" Das Wissen, dass es eine Vollendung unseres Glaubenslebens gibt, kann uns trösten und ermutigen. Jesus lässt das Werk, das ihn alles gekostet hat, nicht halbfertig liegen, so wie wir es manchmal tun, wenn uns eine Arbeit nicht gelingen will oder wenn wir nicht weiterwissen. "Er wirkt das Wollen und das Vollbringen - er wird's für mich vollenden." Diese Gewissheit nimmt auch der Unsicherheit des Lebens den Stachel. Unter Unsicherheit leiden viele Menschen in unseren Tagen. Wer sich aber Jesus anvertraut hat, ist im besten Sinne "versichert" und geborgen in der Liebe Gottes für Zeit und Ewigkeit! (Lies Joh.10,27-30; Hebr.6,11.18.19.) Als David sich auf der Flucht vor Saul in einer aussichtslosen Lage befand, betete er in der Höhle: "Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu dem Gott, der es für mich vollendet." Auf Gottes Eingreifen setzte er sein ganzes Vertrauen. Und Gott rettete ihn. (Lies Ps.57,2-4; 55,17; 138,7.8.) "Vollenden" ist Gottes Sache, für Menschen unmöglich. Als Jesus am Kreuz starb, war sein letztes Wort ein Siegesruf: "Es ist vollbracht!" Damit schuf er die Grundlage für unsere Vollendung. E.Thurneysen schreibt: "Wie klein ist unser Vertrauen zu Gott, wie dünn und fadenscheinig unsere Hoffnung, unsere Zuversicht auf sein Heil. Wie breitet sich immer wieder die große Traurigkeit über uns aus, dass wir denken: es wird doch nicht anders mit mir, ich komme nicht vorwärts in meinem Glaubensleben. Aber nun heißt es: Es ist ja doch ein Anfang da in dir. Steh auf, lass dich nicht einfangen von den Einflüsterungen deiner Schwermut. Jesus Christus hat Macht über dich. Greife hindurch durch alles, was dich hindern will, greife nach deinem Gott, der auch in dir das gute Werk angefangen hat. Schreie zu ihm aus der Tiefe, in der du dich befindest; denn beten heißt: dorthin greifen, wo Jesus Christus den Sieg errungen hat." (Lies Jer.29,11.12; 33,2.3; Hes.36,33-36.)




 

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