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nächsten Text: Füreinander danken und füreinander beten heilt gestörte Beziehungen vorherigen Text: Lass dich nicht einfangen von den Einflüsterungen der Schwermut Archiv Datum: Samstag, 09.09.2000 Bibelstelle: Philipper 1,7-11; Röm.13,8-10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Neue Liebe zu Jesus bewirkt Ende kraftlosen und langweiligen Christseins Philipperbrief 1,7 Wie es denn recht und billig ist, daß ich so von euch allen denke, weil ich euch in meinem Herzen habe, die ihr alle mit mir an der Gnade teilhabt in meiner Gefangenschaft und wenn ich das Evangelium verteidige und bekräftige. 1,8 Denn Gott ist mein Zeuge, wie mich nach euch allen verlangt von Herzensgrund in Christus Jesus. 1,9 Und ich bete darum, daß eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, 1,10 so daß ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi, 1,11 erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes. Römerbrief 13,8 Seid niemand etwas schuldig, außer, daß ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 13,9 Denn was da gesagt ist: «Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren», und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefaßt: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» 13,10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. Paulus lebte in der Zuversicht, dass Gott das angefangene Werk in jedem einzelnen Glaubenden vollenden wird. Zugleich lässt er einen Blick in sein Herz tun, wenn er der Gemeinde in Philippi schreibt: "Ihr liegt mir ganz besonders am Herzen, weil ihr alle mit mir an der Gnade teilhabt in meiner Gefangenschaft und wenn ich das Evangelium verteidige und bekräftige. Gott allein weiß, wie sehr ich mich nach euch sehne; liebe ich euch doch so, wie auch Jesus Christus euch liebt." Paulus als Jünger Jesu ist ein Mann der Liebe. Die Beziehungen seines Herzens sind durch die Liebe Christi bestimmt. Was prägt unsere Beziehungen? Liebe und Freundlichkeit, Wärme und Herzlichkeit oder eher Kühle und Distanz, gegenseitiges Vergleichen oder Ablehnung? (Lies 1.Kor.13,1-7; Eph.4,30-5,2.) Dann fügt der Apostel hinzu: "Ich bete darum, dass eure Liebe immer tiefer und reicher wird, dass sie begleitet sei von klarer Einsicht und von dem richtigen Feingefühl." In erster Linie ging es Paulus darum, dass die Liebe zu Jesus im Leben der Glaubenden zunahm. Jesusliebe ist die treibende Kraft, die geistliches Leben weckt und vertieft. Sie ist auch die Grundlage zu einem verbindlichen Leben in der Gemeinschaft. Wird die Liebe zu Jesus in uns überschattet und verdrängt, zerbricht etwas in unserem Verhältnis zu ihm und zu den Nächsten. "Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe" (Eph.4,15.16). Wenn unsere Liebe zu Jesus neu auflebt, hat kraftloses und langweiliges Christsein ein Ende. Wir können Jesus darum bitten. (Lies Ps.16,2; 63,1-9.)
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