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nächsten Text: Reinigung, Vergebung und Liebe sind Schlüssel zu echter Gemeinschaft unter Christen vorherigen Text: Neue Liebe zu Jesus bewirkt Ende kraftlosen und langweiligen Christseins Archiv Datum: Sonntag, 10.09.2000 Bibelstelle: Philipper 1,8-11; Jakobus 2,8 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Füreinander danken und füreinander beten heilt gestörte Beziehungen Philipperbrief 1,8 Denn Gott ist mein Zeuge, wie mich nach euch allen verlangt von Herzensgrund in Christus Jesus. 1,9 Und ich bete darum, daß eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, 1,10 so daß ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi, 1,11 erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes. Jakobusbrief 2,8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift: «Liebe deinen Nächsten wie dich selbst», so tut ihr recht; "Gott allein weiß, wie sehr ich mich nach euch allen sehne; liebe ich euch doch so, wie auch Jesus Christus euch liebt." Welch ein Maßstab! Aber der Tag, an dem Jesus ihn mit unergründlicher Liebe zu sich zog, hat sich Paulus tief eingeprägt. "Mir ist Barmherzigkeit widerfahren, der ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler war...", schreibt er an Timotheus. Jesu Liebe allein motivierte ihn zu der Liebe, mit der er nun den Philippern begegnete. Trotz der räumlichen Distanz bestanden warme und herzliche Beziehungen zu ihnen. Diese Verbundenheit durchzieht den ganzen Brief. Die Philipper antworteten mit der liebenden Fürsorge für den Apostel. Das Gebet füreinander trägt wesentlich dazu bei, dass unsere Beziehungen nicht erkalten oder getrübt werden. (Lies Gal.5,6.) Heiko Krimmer schreibt: "Zu Beziehungsstörungen kommt es durch die Suche nach Selbstverwirklichung, Stolz, Berechnung oder unangemessene Kritik. Man will den anderen ummodeln. Er soll sich meinen Wünschen, meiner Meinung anpassen. Wenn du es darauf anlegst, beim anderen etwas zu finden, was falsch ist, du wirst es finden. Ganz sicher. Wenn du die Beziehung der Liebe darauf gründen willst, dass der andere vollkommen ist und keine Fehler hat, und dann aufhörst zu lieben, sobald du etwas an ihm entdeckst, was dir nicht gefällt, dann kannst du gleich aufhören. (Lies Matth.5,22.24; Eph.4,32.) Paulus schreibt den Philippern: 'Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke, und tue das Gebet mit Freuden.' Hier spürt man echte Zusammengehörigkeit, und zugleich die Freude, die mit der Liebe zusammenhängt. Vielleicht ist deshalb so viel Nichtverstehen und so viel Streit und Uneinigkeit in unseren Gemeinden, weil es an der Liebe fehlt. Jesus sagt den Jüngern: 'Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt.'" - Füreinander danken, füreinander beten heilt gestörte Beziehungen. (Lies Gal.6,1.2; Röm.15,5-7.)
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