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nächsten Text: Was Jesus seinen Jüngern auf den Weg mit gibt vorherigen Text: Reinigung, Vergebung und Liebe sind Schlüssel zu echter Gemeinschaft unter Christen Archiv Datum: Dienstag, 12.09.2000 Bibelstelle: Philipper 1,8-11; Römer 12,13 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: An der Liebe wird das Wachsen im Glauben und der Erkenntnis sichtbar Philipperbrief 1,8 Denn Gott ist mein Zeuge, wie mich nach euch allen verlangt von Herzensgrund in Christus Jesus. 1,9 Und ich bete darum, daß eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, 1,10 so daß ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi, 1,11 erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes. Römerbrief 12,13 Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. "Gott ist mein Zeuge, wie innig ich mich nach euch allen sehne mit dem Herzen des Herrn Jesus" (Elberfelder Übersetzung). Im Gespräch über diesen Text machten wir uns klar: Nachdem Paulus die Herzensbeziehungen zwischen sich und den Philippern so glücklich zum Ausdruck gebracht hat, geht es überraschend weiter: "Ich bete darum, dass eure Liebe reicher und tiefer wird, je mehr ihr Gottes Willen erkennt und euch danach richtet." An der Liebe wird das Wachsen im Glauben und der Erkenntnis sichtbar. "Viel Wissen bläht auf, die Liebe aber baut auf." Liebe kann wachsen, sie will wachsen und sich weiten, über den Kreis der Nächsten hinaus auch die umfassen, die Jesus in seiner Liebe sucht. Sie will konkrete Schritte tun. (Vgl.2.Kor.8,1-5; 9,6-8; Spr.11,24.25.) Was uns heute durch Gottes Wort klar wird, will sich umsetzen in unserem Leben. (Lies Joh.13,34.35.) Wir können es uns nicht leisten, dass unsere Beziehungen untereinander nicht in Ordnung sind, sonst wird unser Zeugnis verdunkelt und unglaubwürdig. Trotzdem braucht niemand bedrückt stehenzubleiben, wenn er einen Mangel an Liebe bei sich empfindet. Öffne dein Herz dem Herrn, dass er durch dich lieben kann. - Zum Lieben gehört das Tragen. "Einer trage des andern Last, so erfüllt ihr das Gebot Christi" - das königliche Gebot der Liebe (Gal.6,2). Auf den Schultern und auf dem Herzen trug der Hohepriester im Alten Bund die Namen der Stämme des Volkes Israel (2.Mose 28,12.29.30). Wie leicht belasten wir einander, anstatt dass wir die Last des anderen mittragen, vor Gott tragen. "Er hat uns zu Priestern gemacht!" (Offb.1,5b.6; lies Röm.15,15.16; 1.Petr.2,5). Wir wollen füreinander da sein, unseren Egoismus begraben, der immer wieder unser Zusammengehören verdirbt. Dann beginnt und wächst eine Gemeinschaft, die sich einmal im Licht vor dem Thron Gottes vollenden wird.
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