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nächsten Text: Es geht um Frucht für Gott in unserem Leben vorherigen Text: An der Liebe wird das Wachsen im Glauben und der Erkenntnis sichtbar Archiv Datum: Mittwoch, 13.09.2000 Bibelstelle: Johannes 15,1-8; Hebräer 13,20.21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was Jesus seinen Jüngern auf den Weg mit gibt Johannes-Evangelium 15,1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater der Weingärtner. 15,2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, daß sie mehr Frucht bringe. 15,3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 15,4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 15,6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie müssen brennen. 15,7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 15,8 Darin wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger. Hebräer-Brief 13,20 Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, 13,21 der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben... Wer in mir bleibt, bringt viel Frucht." Ehe Jesus ans Kreuz ging, gab er seinen Jüngern in den Abschiedsreden noch Entscheidendes mit auf den Weg. Unter anderem bereitete er sie darauf vor, dass sein Verhältnis zu ihnen in Zukunft ein anderes sein würde. Bisher lebte er als Mensch in ihrer Mitte. Nach seinem Tod, seiner Auferstehung und Himmelfahrt wird er in der Person des Heiligen Geistes bei ihnen, ja in ihnen, sein. Durch den Beistand des Heiligen Geistes werden sie verstehen lernen, wie eng Jesus trotz der äußeren Trennung mit ihnen verbunden bleibt. (Lies Joh.14,16-18.20.23.) Im Bild des Weinstocks mit seinen Reben zeigte er den Jüngern, wie sie in dieser Verbindung mit ihm ihren Auftrag auf Erden erfüllen können. Das Bild vom Weinstock ist kein neues Bild. Wir finden es schon im Alten Testament. (Lies Ps.80,9-16; Jes.5,1-7.) Welches Ziel hat ein Weingärtner, der seinen Weinberg bebaut? Er will, dass die Weinstöcke Frucht bringen, und er freut sich auf eine reiche Ernte. In der Frucht liegt die Bedeutung eines Weinstocks, sein Holz ist nichts wert (Hes.15,1-5). Israel, dessen Symbol der Weinstock war, hatte versagt und seine Bestimmung nicht erfüllt. (Lies Jer.2,21; Hos.10,1.2.) Gott pflanzte nun einen neuen Weinstock, einen edlen, echten Weinstock. Jesus sagt von sich: "Ich bin der wahre Weinstock." In seinem Leben fand der himmlische Weingärtner die Frucht, die er erwartete. Aus der Verbindung Jesu mit seinen Jüngern erwächst ganz natürlich auch Frucht in ihrem Leben. Sie müssen nicht unter äußerster Kraftanstrengung Frucht zustande bringen, Jesus wirkt die Frucht: "Aus mir wird deine Frucht gefunden" (Hos.14,9; lies Phil.1,9-11; 2,13).
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