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nächsten Text: Die Tätigkeit des Weingärtners ist entscheidend vorherigen Text: Was Jesus seinen Jüngern auf den Weg mit gibt Archiv Datum: Donnerstag, 14.09.2000 Bibelstelle: Johannes 15,1.2.8; Galater 5,22.23 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Es geht um Frucht für Gott in unserem Leben Johannes-Evangelium 15,1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater der Weingärtner. 15,2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, daß sie mehr Frucht bringe. 15,8 Darin wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger. Galaterbrief 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 5,23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht. "Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt." Eine Rebe ist nicht für sich selbst da, sondern um Frucht zu bringen. Sechsmal wird das in unserem Abschnitt betont. Worin besteht die Frucht bei Jesus-Jüngern? An die Galaterchristen schreibt der Apostel Paulus: "Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Reinheit." Auch Heiligung ist Frucht für Gott. Der Missionar Andrew Murray sagt: "Der Einfluss, den ein heiliges Leben ausübt, ist Frucht." (Lies Röm.6,22.) Unsere tägliche Arbeit, getan in der Verbindung mit Jesus, bringt Frucht. Dass Menschen zu Jesus finden, ist Frucht. Frucht ist so vielfältig, wie unsere Aufgaben und unsere Umgebung es erfordern. Uns selbst bleibt die Frucht oft verborgen. Aber Jesus hat dem, der in Verbindung mit ihm lebt, viel Frucht zugesagt. "Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht." (Lies Joh.4,35.36; Röm.1,13; 15,18; Eph.5,8.9; Phil.1,21.22; 4,16.17.) Oft kommt es vor, dass Menschen in ihrem Leben mutlos sind, weil sie keinen Sinn und kein Ziel sehen, für das es sich zu leben lohnt. Eine junge Christin schrieb, nachdem sie eine Zeit innerer Leere durchlebte und dann ihre ganze Not vor Jesus gebracht hatte: "Jetzt ist mir die Gemeinschaft mit meinem Herrn wieder neu zur Freude geworden. Meine Bitte ist, dass Jesus so in mir wirken kann, dass mein Leben Frucht bringt, an der er sich wirklich freut." Es ist gut, wenn wir gleich beim Beginn des neuen Tages offen sind für das Reden Jesu, wenn wir uns durch sein Wort zeigen lassen, worauf es ihm ankommt. Es ist nicht eine äußere Art der Frömmigkeit, sondern die lebendige Verbindung mit ihm, die Echtheit unseres Glaubens und das Tun seines Willens, das ihm gefällt. "Die gepflanzt sind im Hause des Herrn, werden... grünen, fruchtbar und frisch sein, dass sie verkündigen, wie der Herr es recht macht." (Lies Ps.92,13-16;1,1-3; Jer.17,7.8.)
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