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nächsten Text: Bleibe in Verbindung mit Jesus vorherigen Text: Der Vater im Himmel macht keine Fehler Archiv Datum: Sonntag, 17.09.2000 Bibelstelle: Johannes 15,3; Hebräer 4,12 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Manches Reinigen durch Leiden könnte uns wohl erspart bleiben Johannes-Evangelium 15,3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Hebräerbrief 4,12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. "Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe." Gott gebraucht sein Wort zu unserer Reinigung. "Gottes Wort hat nicht nur tröstende, sondern auch reinigende und richtende Funktion. Eine Predigt, die nur noch das Zuckerbrot der Gnade, aber nicht mehr das Salz des Gerichts enthält, ist falsch" (G. Maier). Gottes Wort beseitigt, was den Lebenszustrom vom Weinstock zu den Reben hemmt, was unser Verbundensein mit dem Herrn trübt, was unsere Beziehung belastet. Er hält uns sein Wort wie einen Spiegel vor, der uns unser Benehmen und Tun im göttlichen Licht zeigt. Der Blick in diesen Spiegel kann uns erschrecken und beschämen; er will uns aber auch helfen zur Reinigung. Paulus schreibt: "Die ganze Heilige Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und verhilft dazu, den Willen Gottes zu erkennen, die eigene Schuld einzusehen, sich Gott wieder zuzuwenden und ein Leben zu führen, das ihm gefällt" (2.Tim.3,16.17). Wenn wir auf Gottes Mahnen durch sein Wort eingehen, bringen wir Frucht. Vielleicht erinnert er uns während der Stillen Zeit: "In dieser Sache hast du dich nicht recht verhalten. Gehe hin und entschuldige dich!" Oder er stellt uns durch sein Wort die eindringliche Frage: "Hast du denen, die an dir schuldig geworden sind, wirklich vergeben?" Unseren Schuldnern zu vergeben - das ist Frucht, gewirkt durch die reinigende Kraft des Wortes Gottes. Nehmen wir uns Zeit, unser Tun und Lassen, unser Reden und Schweigen von Gottes Wort beleuchten zu lassen! Wenn wir uns der Reinigung durch sein Wort mehr aussetzen würden, würde uns vielleicht manches Reinigen durch Leiden erspart bleiben. "Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; ... sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege." (Lies Ps.119,60; Matth.6,12.14; 18,35; Joh.17,17; Eph.5,26.27; Röm.15,4.)
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