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nächsten Text: Gebet macht fruchtbar und Gebetslosigkeit ohnmächtig vorherigen Text: Wenn man dem Herrn davonläuft, dann werden die Schwierigkeiten nur größer. Archiv Datum: Mittwoch, 20.09.2000 Bibelstelle: Johannes 15,5.7; 1.Thessalonicher 5,17 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Ohne Gemeinschaft mit Jesus gibt es keine Frucht in unserem Leben. Johannes-Evangelium 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 15,7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 1.Thessalonicherbrief 5,17 betet ohne Unterlaß "Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht." Um in Jesus zu bleiben, müssen wir nicht umschulen und unseren Beruf wechseln. Wir können in Verbindung mit ihm und in der Abhängigkeit von ihm bleiben an jedem Arbeitsplatz und bei jeder Beschäftigung - im Büro oder am Fließband, in der Küche oder im Umgang mit Kindern, beim Planen und Einkaufen, bei allen Dingen, die unser Alltagsleben ausmachen. Oswald Chambers schreibt: "Es ist gleichgültig, in welchen Umständen ich lebe, ich kann darin so sicher in Jesus bleiben wie in einer Gebetsversammlung. Ich muss meine Lebensumstände nicht auf eigene Faust verändern. Jesus blieb bei Gott, wo immer er sich befand." Ohne Gemeinschaft mit Jesus gibt es keine Frucht in unserem Leben. "Ohne mich könnt ihr nichts tun." Paulus drückt das in den Worten aus: "Ich vermag alles durch den, der mich stärkt, Christus." Und der Liederdichter: "Ohne dich, wo käme Kraft und Mut mir her... Alles, Herr, bist du!" (Lies 2.Kor.3,5; 12,9.10; Ps.28,8; Sach.10,12.) Wir können nicht in dieser Verbindung und Abhängigkeit von Jesus bleiben ohne das Gebet. Er gibt uns dafür die wunderbare Verheißung: "Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, mögt ihr bitten, was ihr wollt, so wird es euch widerfahren." Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber erkannte: "Alles Leben ist Begegnung." Wir können das auf unser Leben mit Jesus übertragen und formulieren: Alles geistliche Leben erwächst aus der Begegnung mit ihm, und aus ihr empfangen wir, was wir brauchen. Paulus schreibt: "Durch Christus seid ihr reich gemacht in allen Stücken, in aller Lehre und in aller Erkenntnis..." "Mein Gott wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus" (Joh.1,12; 1.Kor.1,5.7; Phil.4,19; lies Ps.73,25.26.28).
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