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Nächste Andacht: Müssen wir uns schämen, wenn wir eines Tages Jesus gegenüber stehen? Vorige Andacht: Ohne Gemeinschaft mit Jesus gibt es keine Frucht in unserem Leben. Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Donnerstag, 21.09.2000 Bibelstelle: Johannes 15,7; Psalm 27,8 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gebet macht fruchtbar und Gebetslosigkeit ohnmächtig Johannes-Evangelium 15,7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Psalter 27,8 Mein Herz hält dir vor dein Wort: «Ihr sollt mein Antlitz suchen. » Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz. "Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so bittet, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden." Jesus zeigt hier eine Wechselbeziehung zwischen unserem Gebet und seinem Wort auf. Er sagt, wenn wir sein Wort in unserem Herzen bewegen, darüber nachsinnen, dann können wir erhörlich beten. Wie kommt das? Wenn sein Wort in uns bleibt, haben wir Gottes Größe und Macht vor Augen und können deshalb viel zuversichtlicher und glaubensvoller beten. Seine Verheißungen gewinnen für uns Bedeutung. Unser Gebet erhält eine größere Weite. Durch den Zufluss aus dem Wort Gottes wird unser Gebetsleben lebendig. Gottes Anliegen werden zu unseren Anliegen. Üben wir uns, über der offenen Bibel zu beten und über einzelnen Bibelversen oder Abschnitten mit Gott ins Gespräch zu kommen. Das belebt unser geistliches Leben. So sprachen auch die Beter der Bibel mit Gott und beriefen sich auf sein Wort. (Lies Apg.4,24-26.29-31; 2.Sam.7,28.29; Jes.34,16-20; Dan.9,1-3.7-10.) "Wahrhaftiges Gebet ist nirgends selbstverständlich. Von ihm aber hängt der ganze Lauf unseres Lebens ab, besonders aber unsere Wirksamkeit. Gebet macht fruchtbar und Gebetslosigkeit ohnmächtig. Was wir haben, das empfangen wir. Wir können nicht geben, ohne zu nehmen im Gebet. - Wo es sich um lebendige Menschen handelt, da gibt es keine Technik, die uns die Hilfe Gottes ersparen könnte. Keine Wirksamkeit, die Menschen bilden will, keine Erziehung, keine Seelsorge gelingt ohne Gebet. 'Mit Gottes Hilfe', das gilt hier im vollen Ernst. Er aber will gebeten sein, wenn er etwas geben soll. Für wen man nicht gebetet hat, den wird man auch weder zur Wahrheit noch zur Gnade Gottes bringen" (W.Lütgert). Wir bringen Frucht durch Gebet. (Lies Eph.2,18-20; Phil.4,6; Hebr.4,16; Jak.5,16.)
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