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nächsten Text: Gott ist unsere Zuflucht, Stütze und Zuversicht vorherigen Text: Gebet macht fruchtbar und Gebetslosigkeit ohnmächtig Archiv Datum: Freitag, 22.09.2000 Bibelstelle: Johannes 15,8; 2.Korinther 5,10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Müssen wir uns schämen, wenn wir eines Tages Jesus gegenüber stehen? Johannes-Evangelium 15,8 Darin wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger. 2. Korintherbrief 5,10 Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse. "Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und euch als meine Jünger erweist." Vor dem Richterstuhl Christi wird es einmal um die Frucht unseres Lebens gehen. Was haben wir mit der Erlösung und all den Chancen des neuen Lebens, das uns geschenkt ist, gemacht? Gott hat sein Leben in uns gelegt und uns damit ein ungeheures Kapital anvertraut. Nutzen wir es? Vor dem Augenblick des Preisgerichts brauchen wir uns nicht zu fürchten, wenn wir Jesus Christus immer wieder die Blockaden ausliefern, die unsere Verbindung mit ihm beeinträchtigen. (Lies 1.Joh.1,7; 2,1.2.) Das Erstaunliche wird einmal sein, dass Jesus seine Jünger für die Frucht, die er selbst in ihrem Leben gewirkt hat, auch noch belohnt. Johannes mahnt in seinem ersten Brief: "Bleibt in ihm, damit, wenn er erscheint, wir Freudigkeit haben und uns nicht schämen müssen vor ihm bei seiner Wiederkunft." Es soll unser Gebetswunsch und unser Ziel sein, dass wir uns nicht schämen müssen, wenn wir Jesus eines Tages von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen (1.Joh.2,28; lies Luk.13,6-9; Röm.7,4; 14,10). Mancher fragt: Was habe ich vom Christsein? Was bringt es mir? Umgekehrt ist die Frage richtig: Was bringt mein Christsein für Gott? Bringt es ihm Frucht zu seiner Verherrlichung? Die Frucht dient nicht zur Verherrlichung des Jüngers, sondern des Vaters. (Lies Matth.5,16; Röm.15,7; Phil.1,9-11.) Wir erkennen hier eine wunderbare Einheit: Der Vater wird verherrlicht, indem der Sohn durch den Heiligen Geist in seinen Jüngern Frucht wirkt. So sind wir als Jünger Jesu in das liebende Zusammenwirken von Vater, Sohn und Heiligem Geist hineingenommen. Dabei müssen wir uns nicht abmühen, sondern uns nur vertrauensvoll dessen bewusst sein, was wir sind: Rebe an Jesus, unserem Weinstock. (Lies Kol.1,27.)
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