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nächsten Text: Tag und Nacht sicher bei Gott geborgen vorherigen Text: Müssen wir uns schämen, wenn wir eines Tages Jesus gegenüber stehen? Archiv Datum: Samstag, 23.09.2000 Bibelstelle: Psalm 18,7-20; 68,20 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott ist unsere Zuflucht, Stütze und Zuversicht Psalter 18,7 Als mir angst war, rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott. Da erhörte er meine Stimme von seinem Tempel, und mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren. 18,8 Die Erde bebte und wankte, und die Grundfesten der Berge bewegten sich und bebten, da er zornig war. 18,9 Rauch stieg auf von seiner Nase und verzehrend Feuer aus seinem Munde; Flammen sprühten von ihm aus. 18,10 Er neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen. 18,11 Und er fuhr auf dem Cherub und flog daher, er schwebte auf den Fittichen des Windes. 18,12 Er machte Finsternis ringsum zu seinem Zelt; in schwarzen, dicken Wolken war er verborgen. 18,13 Aus dem Glanz vor ihm zogen seine Wolken dahin mit Hagel und Blitzen. 18,14 Der HERR donnerte im Himmel, und der Höchste ließ seine Stimme erschallen mit Hagel und Blitzen. 18,15 Er schoß seine Pfeile und streute sie aus, sandte Blitze in Menge und jagte sie dahin. 18,16 Da sah man die Tiefen der Wasser, und des Erdbodens Grund ward aufgedeckt vor deinem Schelten, HERR, vor dem Odem und Schnauben deines Zornes. 18,17 Er streckte seine Hand aus von der Höhe und faßte mich und zog mich aus großen Wassern. 18,18 Er errettete mich von meinen starken Feinden, von meinen Hassern, die mir zu mächtig waren; 18,19 sie überwältigten mich zur Zeit meines Unglücks; aber der HERR ward meine Zuversicht. 18,20 Er führte mich hinaus ins Weite, er riß mich heraus; denn er hatte Lust zu mir. 68,20 Gelobt sei der Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. "Der Herr aber...!" - diese Worte finden wir vor allem in den Psalmen, aber auch an vielen anderen Stellen der Bibel. Was für ein Standpunkt! Was für ein Bekenntnis! Von Feinden umgeben, ihnen hilflos ausgeliefert und in großer innerer Not, sprach David es aus. Warum? Er hatte erfahren, dass der Herr allen Lagen, die bedrängend für ihn waren, gewachsen war und sie mit seinem machtvollen Eingreifen überwand. Welch ein Herr! - "Aber der Herr", das war Davids Hilfe, das kann unsere Hilfe sein. (Lies Ps.66,17-19; 37,39.40; Spr.16,9.) Wir wollen einige Situationen aus Davids Leben betrachten. In Psalm 18 heißt es: "Starke Feinde, Hasser, die mir zu mächtig waren, überwältigten mich, ... aber der Herr war meine Stütze, meine Zuversicht. Er führte mich heraus ins Weite, er riss mich heraus, denn er hatte Lust an mir, er hatte mich lieb." Haben nicht wir alle schon erlebt, dass es Feinde gibt, die uns zu mächtig sind? Sie überwältigen uns einfach, sei es die Angst oder die Niedergeschlagenheit, seien es Worte der Empörung oder Gedanken des Rückzugs. Was tun wir dagegen? Was tat David? "In äußerster Verzweiflung schrie ich zum Herrn. Ja, zu meinem Gott rief ich in meiner Not. Da hörte er mich in seinem Tempel, mein Notschrei drang durch bis an sein Ohr... Aber der Herr erfasste mich und befreite mich... er hielt mich fest und half mir aus Angst und Gefahr." - Nicht nur einmal erlebte David Zeiten des Angriffs. Feinde von außen und von innen bedrängten ihn. In Psalm 3 ist er auf der Flucht vor dem eigenen Sohn, vor Absalom. "Viele sagen von mir: Es ist keine Hoffnung mehr für ihn bei Gott." Auch da noch vertraute er sich Gott an: "Aber du, Herr, bist ein Schild um mich her, meine Ehre und der mein Haupt emporhebt." (Lies Ps.56,2-14; Röm.8,31-39.)
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