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nächsten Text: Auch die drohende weltweite Verfolgung steht unter Gottes Herrschaft vorherigen Text: Tag und Nacht sicher bei Gott geborgen Archiv Datum: Montag, 25.09.2000 Bibelstelle: Psalm 34,20-23; Jesaja 50,7-10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott beschenkt seine leidenden Kinder mit dem Geist der Herrlichkeit Psalter 34,20 Der Gerechte muß viel erleiden, aber aus alledem hilft ihm der HERR. 34,21 Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, daß nicht eines zerbrochen wird. 34,22 Den Gottlosen wird das Unglück töten, und die den Gerechten hassen, fallen in Schuld. 34,23 Der HERR erlöst das Leben seiner Knechte, und alle, die auf ihn trauen, werden frei von Schuld. Jesaja 50,7 Aber Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden. Darum hab ich mein Angesicht hart gemacht wie einen Kieselstein; denn ich weiß, daß ich nicht zuschanden werde. 50,8 Er ist nahe, der mich gerecht spricht; wer will mit mir rechten? Laßt uns zusammen vortreten! Wer will mein Recht anfechten? Der komme her zu mir! 50,9 Siehe, Gott der HERR hilft mir; wer will mich verdammen? Siehe, sie alle werden wie Kleider zerfallen, die die Motten fressen. 50,10 Wer ist unter euch, der den HERRN fürchtet, der der Stimme seines Knechts gehorcht, der im Finstern wandelt und dem kein Licht scheint? Der hoffe auf den Namen des HERRN und verlasse sich auf seinen Gott! "Der Gerechte muss viel leiden, aber aus alledem hilft ihm der Herr." Leiden blie-ben David nicht erspart. Leiden sind auch uns verheißen, doch mit dem Zusatz: "Aber aus alledem hilft der Herr!" Da sind die kleinen oder auch großen Leiden des Alltags. Man muss Unangenehmes, Verletzendes annehmen, ertra-gen, dulden. Denken wir daran: Aber der Herr hilft! Es gibt Leiden, die aus Krankheit, Schmerzen, Schwachheit oder Überforderung beste-hen. Leiden durch Verfolgung, durch das Fallen in die Hände von Men-schen, die Macht haben, uns zu quälen. David hatte durch solche Leiden zu gehen, doch er erfuhr auch das Wunder: "Aber aus alledem rettet der Herr." (Lies Ps. 94,17-22; 146,5.6; 55,17-19.23.) Von einer besonderen Erfahrung im Leiden schreibt der Apostel Petrus: "Gerade im Leiden ruht ja der Geist Gottes, der Geist der Herrlichkeit und der Macht auf euch. Die Welt lästert diesen Heiligen Geist, doch bei euch wird er verherr-licht." Gott beschenkt seine leidenden Kinder mit dem Geist der Herrlichkeit. (Lies 1.Petr.4,12-14.) Führt uns das nicht zum Staunen, dass Jesus immer noch größer ist? Er lässt uns nicht versucht werden über unser Vermögen, sondern schafft den Ausgang. "Er hat auf sich genommen unsere Schmerzen, durch seine Wun-den sind wir geheilt." Paulus erfuhr in hohem Maße: "Wir sind von allen Seiten be-drängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unter-drückt, aber wir kommen nicht um." "Wir haben Kummer und Herzeleid und können uns dennoch beständig freuen. Arm sind wir und machen doch viele reich; wir besitzen nichts, und doch ist alles unser" (2.Kor.4,8.9; 6,10; lies Ps.102,18-21).
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