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29.09. Gott möchte jeden Menschen aus der tiefsten Tiefe zu Sich ziehen

28.09. Auch Charakterschwächen sind Sünde

27.09. Unser Gott ist ein Gott der Hoffnung

26.09. Auch die drohende weltweite Verfolgung steht unter Gottes Herrschaft

25.09. Gott beschenkt seine leidenden Kinder mit dem Geist der Herrlichkeit

24.09. Tag und Nacht sicher bei Gott geborgen

23.09. Gott ist unsere Zuflucht, Stütze und Zuversicht
 
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Datum: Dienstag, 26.09.2000
Bibelstelle: Psalm 37,12.13; 2,1-4
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Auch die drohende weltweite Verfolgung steht unter Gottes Herrschaft



Psalter


37,12 Der Gottlose droht dem Gerechten und knirscht mit seinen Zähnen wider ihn.


37,13 Aber der Herr lacht seiner; denn er sieht, daß sein Tag kommt.


2,1 Warum toben die Heiden und murren die Völker so vergeblich?


2,2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten:


2,3 Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!


2,4 Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.




Wenn wir das Weltgeschehen beobachten, so erschrecken wir, wie viele Christen nah und fern von "Gottlosen" bedroht sind. Müssen wir nicht damit rechnen, dass bald eine weltweite Verfolgung ausbrechen könnte? Nur der Blick auf unseren erhöhten Herrn, der zur Rechten Gottes thront, kann unser Vertrauen stärken, dass die Herrschaft in seinen Händen bleibt. Bei allen erschütternden Nachrichten dürfen wir nicht versäumen, den Blick auf ihn zu richten: "Aber der Herr!" Der Feind der Christen ist der Feind Gottes, und er ersinnt zwar Böses, an vielen Orten scheint es, als hätte er die Macht. Aber wir halten uns an das Wort: "Der im Himmel thront, lacht seiner!" Er, der Höchste, ist immer der Überlegene, überlegen über alle bösen Absichten des Teufels. (Lies Ps.59,8.9; 118,7; 5.Mose 33,26.27.) Unseren Gott er-schüttert sein Drohen nicht, und zu uns sagt er: "Fordere von mir, ich will dir zum Erbteil geben die Enden der Erde" (Ps.2,8). - David erlebte wiederholte Gegnerschaft, fühlte sich oft elend und arm, war in die Tiefe geworfen und sah den Tod vor sich. In Psalm 86 beschreibt er seinen Zustand: "Es erheben sich die Stolzen gegen mich, und eine Rotte von Gewalttätigen trachtet mir nach dem Leben... Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnä-dig, geduldig und von großer Güte und Treue" (V.14.15). Auch wenn viele gegen ihn waren, so wusste er doch: Mein Gott ist nicht gegen mich, er ist und bleibt barmherzig und gnädig und verwirft mich nicht, er überlässt mich ihnen nicht. - "Treu ist Gott und ohne Wandel, die Verheißung bleibet fest: Nicht das Kleinste seiner Worte er zur Erde fallen lässt!" (Lies Ps.124,1-8; Klagel.3,22-26.)




 

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