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Datum: Mittwoch, 27.09.2000
Bibelstelle: Römer 15,13; Psalm 25,1-3
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Unser Gott ist ein Gott der Hoffnung



Römerbrief


15,13 Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, daß ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des heiligen Geistes.




Psalter


25,1 VON DAVID. Nach dir, HERR, verlanget mich.


25,2 Mein Gott, ich hoffe auf dich; laß mich nicht zuschanden werden, daß meine Feinde nicht frohlocken über mich.


25,3 Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret; aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter.




"Aber der Herr!" - diese Losung Davids ist wie ein Geheimwort, ein Schlüssel zum sieghaften Leben in Bedrängnissen. Wir finden sie auch im Neuen Testament als Bekenntnis und Zuspruch. Wenn wir unseren Alltag beleuchten, dann entdecken wir Situationen, in denen wir enttäuscht und mutlos, ohne Hoffnung für einen Menschen oder für eine Aufgabe sind. Paulus schreibt den Christen in Rom: "Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes." Lassen wir uns mit Freude und Frieden erfüllen, weil wir wissen: Aber Gott lebt! In seiner Gegenwart können wir unsere Schwäche zugeben, denn Gott ist mächtig und will uns mit seiner Kraft erfüllen. Er ist auch bereit, seinen Reichtum mit uns zu teilen und uns mit neuer Hoffnung zu erfüllen. Er kann es, denn er ist der "Gott der Hoffnung". "Sei nur still, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Er ist meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde. Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre; der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott" (Ps.62,6-9; lies Ps.130,5-7; Matth.17,20.21; 2.Kor.9,8). Weil er der "Gott des Friedens" ist, will er uns selbst in seinen Frieden hüllen und uns zu Friedensstiftern ma-chen. Wenn wir sehr beunruhigt sind, sollen wir erfahren: "Aber der Herr!" Er ist der Ruhebringer, er will die Erregung unserer Herzen stillen. "Wirf dein Anlie-gen auf den Herrn, der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen." (Lies Röm.12,12; Phil.4,6.7; 1.Petr.5,6.7; Jud.20.21.) "Ich habe dir meine Sache befohlen. Singet dem Herrn, lobet den Herrn, der des Armen Leben aus den Händen der Boshaften rettet" (Jer.20,13).




 

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