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nächsten Text: Gott möchte jeden Menschen aus der tiefsten Tiefe zu Sich ziehen vorherigen Text: Unser Gott ist ein Gott der Hoffnung Archiv Datum: Donnerstag, 28.09.2000 Bibelstelle: 1.Korinther 10,13; Hebräer 2,17.18 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Auch Charakterschwächen sind Sünde 1.Korintherbrief 10,13 Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen läßt über eure Kraft, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende nimmt, daß ihr's ertragen könnt. Hebräerbrief 2,17 Daher mußte er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. 2,18 Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden. In Anfechtungen und Versuchungen ist es lebensnotwendig, dass wir es glauben und vielleicht laut ausprechen: "Aber der Herr!" "Aber Gott ist treu, der es nicht zulässt, dass ihr über eure Kraft versucht werdet, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr's ertragen könnt." Der Feind weiß, wie er uns und un-sere Mitgläubigen versuchen kann. Er verwickelt uns häufig in Aktivitäten, dass wir nicht richtig zur Stille und zum Gebet kommen. Durch das fehlende Gespräch mit Jesus entsteht ein Mangel, eine innere Leere in unserem Leben. Wenn wir das merken, wollen wir schnell zu ihm umkehren, denn er ist mächtig, so einzugreifen, dass der Feind uns nicht mehr ablenken oder schläfrig machen darf. - Eine uns wohl vertraute Versuchung ist die zum Ärger oder zum Rechthabenmüssen oder zum Aufgebrachtsein. Gibt es dafür ein Überwinden oder ist es eine Charakterschwäche, mit der man leben muss? Nein, es ist Sünde, "aber Gott ist treu" - für Sünde gibt es Vergebung und Überwindung! (Lies Luk.22,31.32; 1.Joh.4,4; 5,4.) Der Bibellehrer R.Swindoll schreibt: "Die Antwort auf den Ärger ist nicht kompliziert, sie ist nur schmerzhaft. Sie erfordert Aufrichtigkeit. Sie müssen als erstes den Ärger aufdecken und bloßstellen. Dann erfordert sie Demut. Sie müssen den Ärger vor dem Einen bekennen, der für solche Sünden starb. Es mag sogar notwendig für Sie werden, etwas in Ordnung zu bringen mit denen, die Sie aus verärgerter Bitterkeit beleidigt haben. Schließlich erfordert es die Bereitschaft, diesen Hang zum Ärger der regelmäßigen Überprüfung Gott unterzuordnen, und eine ehrliche, lernbe-reite Haltung." - Niemand braucht sich mit einem Charakter- oder Temperamentsfehler abzufinden. Wenn wir auf uns selbst angewiesen wären, dann ja, "aber der Herr ist treu, er macht, dass die Versuchung ein Ende findet". (Lies 1.Petr.1,18; Luk.10,19; Eph 4,26-32.)
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