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nächsten Text: Der HERR ist nahe allen, die ihn ernstlich anrufen vorherigen Text: Auch Charakterschwächen sind Sünde Archiv Datum: Freitag, 29.09.2000 Bibelstelle: Epheser 2,1-22; 3,20.21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott möchte jeden Menschen aus der tiefsten Tiefe zu Sich ziehen Epheserbrief 2,1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2,2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. 2,3 Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern. 2,4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 2,5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr selig geworden -; 2,6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, 2,7 damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. 2,8 Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 2,9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 2,10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen. 2,11 Darum denkt daran, daß ihr, die ihr von Geburt einst Heiden wart und Unbeschnittene genannt wurdet von denen, die äußerlich beschnitten sind, 2,12 daß ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. 2,13 Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi. 2,14 Denn Er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 2,15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 2,16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst. 2,17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. 2,18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater. 2,19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, 2,20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 2,21 auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. 2,22 Durch ihn werdet auch ihr miterbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist. 3,20 Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, 3,21 dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Jakob Kroeker erinnert in seinem Buch "Der verborgene Umgang mit Gott" an Fr.W.Baedeker, der in Russland vie-len zu einem wunderbaren Segen geworden ist. "Er sprach bei uns im Sü-den Russlands sehr oft über ein und denselben Text, es waren die beiden Worte aus dem Epheserbrief: 'Gott aber!' Wohin er auch kam, welcher Not er auch begegnete, wieviel Finsternis und Unglaube ihn auch umgab, er wusste: Aus diesen Ruinen kann Gott ein Neues schaffen. Und er ist nicht enttäuscht worden. Die Segensspuren sind heute noch zu sehen auf all den Wegen, die er gezogen ist." - Wir haben von diesem "Gott aber" in den angeführten Stellen des Epheserbriefs gelesen: "Wir waren wie die anderen, aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in Sünden, mit Christus leben-dig gemacht... Er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus." Beschreibt das nicht auch unseren Zustand, dass wir so gottfern, so jämmer-lich wie alle anderen Menschen waren? Aber Gott hat das Wunder vollbracht und uns aus der tiefsten Tiefe zu sich emporgezogen. (Lies Ps.40,1-5; Joh.1,11-13; Eph.5,8; 1.Petr. 2,9.10.25.) "Nun aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr fern waret, nahe gebracht worden durch das Blut Christi." "Ihr seid nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen." Was für eine Veränderung unserer Lage! Für uns ist nur das Eine wichtig, dass wir uns ihm überlassen, der in uns wirkt, und ihm gehört der Dank! "Dem aber, der weit mehr zu tun vermag als alles, was wir erbitten oder auch nur erdenken können, nach der Kraft, die in uns wirkt - dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." (Lies 1.Kor.6,20; 2. Petr.3,18; Offb.1,5b.6.)
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