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04.11. Als Bedürftige haben wir die Möglichkeit, Barmherzigkeit von Gott zu erbitten

03.11. Jesus, unser auferstandener Herr, betet für uns

02.11. Das Gebet im Leben Jesu

01.11. Das Gebet ist eine von Gott gegebene Aufgabe

31.10. Gebet ist das von Gott gegebene Mittel, etwas von ihm zu bekommen

30.10. Schüttet euer Herz vor Ihm aus

29.10. Es gibt keine Macht der Welt, die den Plan Gottes durchkreuzen darf

28.10. Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht: Christus
 
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Datum: Dienstag, 31.10.2000
Bibelstelle: Matthäus 7,7-11; Johannes 14,13; 15,7
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gebet ist das von Gott gegebene Mittel, etwas von ihm zu bekommen



Matthäusevangelium


7,7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.


7,8 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.


7,9 Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?


7,10 oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?


7,11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!




Johannesevangelium


14,13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.


15,7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.




Warum beten wir und warum ist Beten wichtig? Mit einigen Antworten zu diesen Fragen wollen wir uns in den nächsten Tagen beschäftigen: "Bittet, so wird euch gegeben ... Denn wer da bittet, der empfängt." Finden wir nicht in diesem Wort Jesu Antwort auf die Frage, warum wir Christen uns manchmal hilflos, von Mangel und Unvermögen geplagt, vorkommen? "Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet", schreibt Jakobus (Jak.4,2). Das ist eine harte Diagnose. Aber trifft sie nicht auf mich zu, wenn ich wenig Veränderung bei mir feststelle? Wenn ich dazu neige, mich der Welt anzupassen? Wenn ich anfällig bin für fragwürdige Angebote oder besondere Lehren? Wenn der Zweifel immer wieder Raum gewinnt oder der Unglaube sich breit macht? Wenn ich nur schwarz sehe und nichts für Gott wage? Fehlt das Beten? "Du sprichst: Suchet mein Angesicht! Darum suche ich auch, Herr, dein Antlitz" (Ps.27,8). Das war Davids Haltung. (Lies 2.Mose 32,7-14; 33,12-17; Hiob 5,8.9; Ps.50,15; Jer.33,3.) Ehe Jesus von seinen Jüngern ging, zeigte er ihnen die große Möglichkeit des Gebets. "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Was irgend ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, das wird er euch geben. Bittet, so werdet ihr nehmen, auf dass eure Freude völlig werde." Paulus erhoffte sich sehr viel vom Gebet, er schrieb an die Christen in Ephesus: "Hört nie auf, zu bitten und zu beten. Der Heilige Geist wird euch dabei leiten. Bleibt wach und betet inständig für alle Christen in der Welt. Betet auch für mich..." (Eph.6,18-20). Jakobus spricht von einer besonderen Not: "Leidet jemand unter euch, der bete." Wenn wir durch Leiden gehen, brauchen wir in vermehrtem Maß die Hilfe vom Herrn, um durchzuhalten, bei ihm zu bleiben, ihn zu ehren. Oft müssen wir in solchen Zeiten die Lektionen lernen wie: nicht sorgen, zurücklassen, Geduld. (Lies Jak.5,13.14; Phil.4,6; Jes.38,1-5.)




 

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