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nächsten Text: Die Jünger werden das Schicksal ihres Herrn teilen I vorherigen Text: Todesbeständige Verbindung Archiv Datum: Donnerstag, 30.11.2000 Bibelstelle: Johannes 15,18-27; 17,14-18 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was uns die Freundschaft mit Jesus kosten kann Johannesevangelium 15,18 Wenn euch die Welt haßt, so wißt, daß sie mich vor euch gehaßt hat. 15,19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt. 15,20 Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. 15,21 Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. 15,22 Wenn ich nicht gekommen wäre und hätte es ihnen gesagt, so hätten sie keine Sünde; nun aber können sie nichts vorwenden, um ihre Sünde zu entschuldigen. 15,23 Wer mich haßt, der haßt auch meinen Vater. 15,24 Hätte ich nicht die Werke getan unter ihnen, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie es gesehen, und doch hassen sie mich und meinen Vater. 15,25 Aber es muß das Wort erfüllt werden, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: «Sie hassen mich ohne Grund» (Psalm 69,5). 15,26 Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. 15,27 Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen. 17,14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. 17,15 Ich bitte dich nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen. 17,16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. 17,17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. 17,18 Wie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. Zwei charakteristische Worte finden wir in diesem Abschnitt: "hassen" und "Welt". Jesus meint mit der "Welt" die von Gott geschaffene, aber von ihm abgefallene Welt, die jetzt unter dem Einfluss des Fürsten dieser Welt steht. Als Jesus, der Sohn Gottes, in diese Welt kam, stellte sich von Anfang an der Fürst dieser Welt gegen ihn. Jesus wurde in einmaliger Weise als Fremdkörper in der Welt empfunden. Schließlich kreuzigten sie ihn. (Lies Luk.2,7; Matth.2,13.16; Joh.1,11; 19,15.16.) Auch Jesus-Nachfolger sind Fremdkörper in der Welt. Was hat die Welt gegen sie? Sie ist doch sonst sehr tolerant! Warum diese Ablehnung? Jesus erklärte es seinen Jüngern: "Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihrige lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt." Die Welt empfindet Christen vielfach als Spielverderber und Störenfriede, zum Beispiel, wenn wir bei unreinem oder zwielichtigem Reden oder Handeln nicht mitmachen oder uns nicht einlassen auf unlautere Geschäftspraktiken. In solchen Situationen brauchen wir die Leitung durch Gottes Geist, damit wir Jesus gemäß reagieren können. Manchmal erleben wir, wie durch das Verhalten von Christen das Gewissen gottferner Menschen aufgerüttelt wurde und ein heilsamer Stachel zurückblieb, der in ihnen bohrte, bis sie den Weg zu Jesus Christus fanden. (Vgl.Apg.8,1; 26,14.) Jesus sprach: "Darin besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn wer Arges tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden." Er sagte aber auch: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen" (Joh.3,19.20; 6,37; lies 2.Kor.6,14; Eph.5,11-13; Phil.2,14-16).
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