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02.01. Wirf lieber alles andere weg, nur dein Vertrauen nicht

01.01. Werft euer Vertrauen nicht weg

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Datum: Montag, 01.01.2001
Bibelstelle: Hebräer 10,35-39; 1.Johannes 5,4
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Werft euer Vertrauen nicht weg



Hebräerbrief


10,35 Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.


10,36 Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt.


10,37 Denn «nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange ausbleiben.


10,38 Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm» (Habakuk 2,3.4).


10,39 Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen und verdammt werden, sondern von denen, die glauben und die Seele erretten.




1.Johannesbrief


5,4 Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.




"Wir erweisen uns nur dann als Gefährten Christi, wenn wir das Vertrauen, das uns in den ersten Tagen unseres Glaubenslebens erfüllte, bis zum Ende unerschütterlich festhalten." Da Jesus "der Anfänger und Vollender unseres Glaubens" ist, gibt es nur den Weg des Glaubens, auf dem wir seine Gefährten bleiben können. Mit dem schlichten, aber persönlichen Vertrauensbekenntnis: Ich glaube dir, ich vertraue dir, können wir auch in schwierigen Situationen an Jesu Seite aushalten.




Ob auch tausend Fragen bohrend an mir nagen,


will ich dennoch es dir sagen: Ich vertraue dir!




Wenn auch Riesenwellen drohn mich zu zerschellen,


will ich doch zu dir mich stellen: Ich vertraue dir!




Lasst die Stürme toben! Unser Herr wacht droben,


und so will ich neu ihn loben: Ich vertraue dir!




Was hilft uns außerdem, im Vertrauen nicht wankend zu werden? Das Wort Gottes! Aus der Schrift erfahren wir, wie groß und herrlich der Herr ist, dem wir uns anvertrauen. "Durch den Glauben wissen wir: Die Welt ist durch sein Wort geschaffen worden; das Sichtbare ist aus dem Unsichtbaren entstanden" (Hebr.11,3; lies Ps.145,1-8; Kol.1,15-18). Jesus hat Zugang zu allen Bereichen und herrscht über alles, was uns heute, am Anfang eines Jahres, ängstigen kann. (Lies Jes.9,5.) Wir wissen nicht, was kommen wird, aber weil wir einen einzigartigen Herrn haben, darf die Angst uns nicht beherrschen. "Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln." Jeremia betete glaubensvoll, obwohl die Stadt Jerusalem, in der er sich befand, von den Babyloniern belagert war: "Ach, Herr, siehe, du hast mit deiner großen Kraft und mit deinem ausgestreckten Arm den Himmel und die Erde gemacht; dir ist nichts zu wunderbar" (Jer.32,16.17). "Einem festen Herzen bewahrst du den Frieden, den Frieden, weil es auf dich vertraut. Vertrauet auf den Herrn immerdar - auch im Jahr 2001; ja, vertraut auf Gott den Herrn, den Fels der Ewigkeiten!" (Jes.26,3.4; lies Ps.118,1-8.13-16; 125,1.2; Spr.3,5.6).




 

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