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nächsten Text: Die Geduld nicht verlieren I vorherigen Text: Wirf lieber alles andere weg, nur dein Vertrauen nicht Archiv Datum: Mittwoch, 03.01.2001 Bibelstelle: Hebräer 10,35; Psalm 40,1-3 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wahrer Glaube überdauert auch eine harte Zeit Hebräerbrief 10,35 Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Psalter 40,1 EIN PSALM DAVIDS, VORZUSINGEN. 40,2 Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien. 40,3 Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, daß ich sicher treten kann; "Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat." Kommt es bei uns Christen nicht auch vor, dass wir schnell entmutigt sind? Bleibt eine Antwort auf unsere Gebete längere Zeit aus, geben wir auf, anstatt weiter zu beten. Johannes Busch schrieb an seine Frau: "Ich stehe in den letzten Wochen so sehr unter dem Eindruck, dass wir den Herrn durch nichts so betrüben, als wenn wir ihm nicht vertrauen. In dieser Zeit voll losgelassener Mächte ist unsere tägliche Hauptübung, kindlich zu glauben und trotz allem fröhlich zu bleiben. Es geht zwar durch Proben hindurch und oft ist das schwer. Aber wenn die Sorgen kommen wollen, dann überkommt es mich jedesmal wie ein ganz großes Glück, dass wir ja fest in Gottes Hand sind. Wir sollten nicht kleingläubig sein. Wirklicher Glaube überdauert auch eine harte Zeit." (Lies 1.Mose 49,18; Ps.119,166; 130,6.7; Klagel.3,22-26.) - Verdient das Vorrecht, dass wir immer und in allen Lagen mit unseren Anliegen zum Herrn kommen können, auch noch eine Belohnung? Aber so steht es im Wort Gottes. Unbedingtes Vertrauen, dass alles, was Gott mit uns tun wird, gut ist, erquickt das Herz unseres himmlischen Vaters. Und dieses Vertrauen belohnt er. "Man wird sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns helfe. Das ist der Herr, auf den wir harrten; lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil" (Jes.25,9). Die Wasser der Trübsal und der Angst können steigen und der Boden unter unseren Füßen unsicher werden, aber Gott bleibt dem Vertrauenden nahe, er nimmt teil an unserem Erleben. "Sagt den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott" (Jes.35,4; lies Dan.3,16-18.23-25; 6,17.21-24; 2.Kön.6,14-17). Der Höhepunkt der göttlichen Belohnung besteht darin: "Wir werden bei dem Herrn sein allezeit!"
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