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nächsten Text: Die Geduld nicht verlieren II vorherigen Text: Wahrer Glaube überdauert auch eine harte Zeit Archiv Datum: Donnerstag, 04.01.2001 Bibelstelle: Hebräer 10,36; Jakobus 1,2-4 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Geduld nicht verlieren I Hebräerbrief 10,36 Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt. Jakobus 1,2 Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, 1,3 und wißt, daß euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt. 1,4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei. "Geduld, Standhaftigkeit, Ausdauer ist allerdings nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und alles erlangt, was Gott euch durch seine Verheißung zugesagt hat." "'Geduld habt ihr nötig', schreibt der Apostel an die Hebräer-Christen, und er zieht damit eine erste Konsequenz aus seinem Aufruf zum Gottvertrauen. Geduld, das ist eine Aktivität des Glaubens, kein tatenloses Gewährenlassen, sondern eine zielgerichtete Beharrlichkeit, die von dem Glauben lebt, dass Gott uns treu ist. Die Geduld stellt sich den Problemen, sie weicht ihnen nicht aus, sondern versucht, sie mit Besonnenheit und Augenmaß zu lösen. Sie macht sich für uns Christen fest an dem Bild Jesu Christi, der im Leiden und im Sterben am Kreuz ausgehalten hat, in dem Vertrauen, dass sein himmlischer Vater auch durch das Sterben hindurch seine Pläne verwirklicht" (Theo Sorg). Geduld, Standhaftigkeit sind Zeichen echten Glaubens. Von Abraham wird gesagt: "Er wartete in Geduld und erlangte die Verheißung." Darauf kommt es an, dass wir nicht auf halbem Weg aufgeben und auf der Strecke bleiben, sondern den Lauf konsequent bis zum Ziel fortsetzen. (Lies Ps.13,2.6; Hebr.11,1.2.6; 12,1-3.) Am geduldigen Darunterbleiben, am Durchhalten liegt alles. "Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende." Ähnlich diesem Wort drückte es Teresa von Avila aus: "Nichts verwirre dich! Nichts erschrecke dich! Alles geht vorüber. Gott ändert sich nicht. Die Geduld erreicht alles. Wer sich an Gott hält, dem mangelt nichts. Gott allein genügt." Wenn wir dem Druck und dem Kampf des Alltags Geduld, ausharrende Beständigkeit entgegensetzen, selbst wenn diese Haltung ganz im Verborgenen unseres Herzens geschieht, der Herr erkennt sie und anerkennt das Bemühen. "Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld... du hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden" (Offb.2,2.3; lies Offb.3,10.11; 2.Tim.4,5-8).
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