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14.01. Nicht zurückweichen, sondern am unbedingten Vertrauen festhalten!

13.01. Können wir auch angesichts vieler Probleme und Enttäuschungen noch jubeln wie Habakuk?

12.01. Aus eigener Kraft oder in Gottes Kraft leben!

11.01. Gott gibt Wartenden eine Antwort

10.01. Sind wir vielleicht zu stolz, uns erziehen zu lassen?

09.01. Aus Glauben leben

08.01. Der Kommende wird kommen!
 
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Datum: Donnerstag, 11.01.2001
Bibelstelle: Habakuk 2,1-4; 1.Mose 49,18
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott gibt Wartenden eine Antwort



Habakuk


2,1 Hier stehe ich auf meiner Warte und stelle mich auf meinen Turm und schaue und sehe zu, was er mir sagen und antworten werde auf das, was ich ihm vorgehalten habe.


2,2 Der HERR aber antwortete mir und sprach: Schreib auf, was du geschaut hast, deutlich auf eine Tafel, daß es lesen könne, wer vorüber läuft!


2,3 Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht trügen. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer; sie wird gewiß kommen und nicht ausbleiben.


2,4 Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben, der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.




1.Mose


49,18 HERR, ich warte auf dein Heil!




In dem zweiten Kapitel lesen wir, wie Habakuk sein Lebensgeheimnis "aus Glauben leben" verwirklichte. Dabei erleben wir ihn als den Wartenden. Habakuk bleibt inmitten aller Schrecken ruhig. So verhält er sich, während wir uns oft von Sorgen oder panischer Angst beunruhigen lassen und darum nicht hörbereit sind. Das Hören auf Gott fordert einen bewussten Schritt heraus aus aller Betriebsamkeit: "Auf meine Warte will ich treten und harren", bis der Herr das, was mich bewegt, klar, durchsichtig und eindeutig macht. Habakuks Vorbild ermutigt zum Nachahmen. Gott gibt Wartenden eine Antwort. Er lässt uns wissen, was wir tun und was wir sagen sollen. (Lies Ps.25,1-5.12; 32,8; 130,5.6.) "Ich will warten!" Manchmal sind die einfachsten Befehle der Bibel am schwersten zu befolgen, so zum Beispiel: "Sei stille dem Herrn und warte auf ihn!" Stillsein und warten ist nichts Passives, sondern gespannte innere Aktivität. Darum fällt es uns so schwer, still zu sein in einem Augenblick, wenn man die Ungerechtigkeit hinausschreien möchte; still zu sein, wenn es die größte Entlastung wäre, einmal offen über alles zu klagen, was einen so zermürbt. Jemand sagte einmal: "Die schwierigste Übung des Glaubens ist Warten." Aber: "Das Warten der Gerechten wird Freude sein." (Lies Jes.30,15.18-21.) Habakuk wartete entschlossen darauf, was Gott tun wollte. Wie lange er warten musste, bleibt uns verborgen, aber er hielt aus, und so kam in sein Warten Gottes Antwort hinein (V.3). Habakuk erfuhr auf eine besondere Weise, dass Gott in allen Rätseln und Konflikten des Lebens seinen Plan zu Ende führt. (Lies Jes.46,10.11; 48,3.)




 

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