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nächsten Text: Können wir auch angesichts vieler Probleme und Enttäuschungen noch jubeln wie Habakuk? vorherigen Text: Gott gibt Wartenden eine Antwort Archiv Datum: Freitag, 12.01.2001 Bibelstelle: Habakuk 2,4; Römer 1,17 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Aus eigener Kraft oder in Gottes Kraft leben! Habakuk 2,4 Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben, der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. Römerbrief 1,17 Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht: «Der Gerechte wird aus Glauben leben.» Auf der Warte, während Habakuk auf die Antwort Gottes harrte, wurde ihm das Geheimnis des Lebens mit Gott offenbart: "Der Gerechte wird durch Glauben leben." Was das für uns heute praktisch bedeutet, das wollen wir uns noch einmal klar machen. Mit meinem Herzen will ich mich an Gott hängen, mich ganz auf ihn verlassen. Zu ihm will ich beständig aufblicken, ihm allein das Unmögliche zutrauen; auf die Verheißung im Wort Gottes bauen, das heißt intensiv sein Wort lesen und es mir einprägen. Aus dieser Kraft kann ich leben und mich an seiner Erlösung festhalten, die uns in Jesus zugesprochen ist. "Durch Glauben leben" heißt auch in der Freude und Dankbarkeit leben, das Sorgen dem Herrn überlassen, von ihm reden, "mit den anvertrauten Pfunden handeln". (Lies Röm.4,3.20.21; Hebr.11,1.6.) Habakuk vergleicht die beiden Lebensweisen: "Siehe, wer halsstarrig ist, aufgeblasen, nicht aufrichtig, der wird keine Ruhe haben in seinem Herzen. Der Gerechte aber wird durch Glauben leben." Letztlich gibt es nur die zwei Lebensweisen, die Paulus aufgreift und sie einander gegenüberstellt: das Ichleben und das Glaubensleben. Man kann entweder sich selbst und aus eigener Kraft heraus leben oder "Gott leben". "Ich bin mit Christus gekreuzigt: nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Das Leben, das ich jetzt - noch im sterblichen Fleische - führe, lebe ich durch Vertrauen, durch Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst an meiner Stelle dahingegeben hat" (Gal.2,19.20; lies Röm.6,8-11; 8,10; 2.Kor.4,10.11). Wir haben einen Herrn, dem wir gänzlich vertrauen können, was auch im persönlichen Leben oder im Berufsleben auf uns zukommt. "Ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Leides, euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben" (Jer.29,11; 30,18-20).
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