Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

17.01. Durst nach Gott III

16.01. Durst nach Gott II

15.01. Durst nach Gott I

14.01. Nicht zurückweichen, sondern am unbedingten Vertrauen festhalten!

13.01. Können wir auch angesichts vieler Probleme und Enttäuschungen noch jubeln wie Habakuk?

12.01. Aus eigener Kraft oder in Gottes Kraft leben!

11.01. Gott gibt Wartenden eine Antwort

10.01. Sind wir vielleicht zu stolz, uns erziehen zu lassen?
 
nächsten Text: Nicht zurückweichen, sondern am unbedingten Vertrauen festhalten!
vorherigen Text: Aus eigener Kraft oder in Gottes Kraft leben!
Archiv



Datum: Samstag, 13.01.2001
Bibelstelle: Habakuk 2,4; 3,18.19a; Psalm 33,20-22
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Können wir auch angesichts vieler Probleme und Enttäuschungen noch jubeln wie Habakuk?



Habakuk


2,4 Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben, der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.


3,18 Aber ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.


3,19a Denn der HERR ist meine Kraft, er wird meine Füße machen wie Hirschfüße und wird mich über die Höhen führen.




Psalter


33,20 Unsre Seele harrt auf den HERRN; er ist uns Hilfe und Schild.


33,21 Denn unser Herz freut sich seiner, und wir trauen auf seinen heiligen Namen.


33,22 Deine Güte, HERR, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.




"Der Gerechte wird durch Glauben leben." Dieses Leben im Glauben sehen wir an Habakuk, nachdem der Herr ihm die schreckliche Zukunft gezeigt hatte: "Der Feigenbaum wird nicht grünen, es wird kein Gewächs sein an den Weinstöcken. Der Ertrag des Ölbaums bleibt aus, und die Äcker bringen keine Nahrung; Schafe werden aus den Hürden gerissen, und in den Ställen werden keine Rinder sein" (Hab.3,17). "Aber ich will mich freuen und fröhlich sein in Gott, meinem Heil. Denn der Herr ist meine Stärke!" Habakuks Glaube an seinen Gott, das ungebrochene Vertrauen zu ihm, ließ ihn auch die Zeit der Verwüstung durchstehen. Er wusste: Gott ist gegenwärtig. Trotz allem beherrscht er die Lage und führt seinen Plan durch, denn er allein ist der Mächtige, größer als alle und alles. (Lies Ps.86,8; 135,5.14; Jer.10,6.) "Aber ich will mich freuen", so lautete Habakuks Antwort. In einer anderen Übersetzung heißt es: "Und doch kann ich jubeln." Kann man angesichts so vieler Probleme und Enttäuschungen jubeln? Jubeln - auch bei persönlichen Begrenzungen und Unmöglichkeiten? Paulus schreibt aus dem Gefängnis an die Christen in Philippi: "Abermals sage ich euch: Freuet euch! Freut euch zu aller Zeit und auf allen Wegen" (Phil.3,1; 4,4; 2,17.18; 1,15-18). Habakuk gibt eine Erklärung für sein Vertrauen: Gott ist mein Heil! Gott ist meine Kraft! Er ist mein Helfer, mein Heiland. Gott will das auch bei uns sein, ob es sich um entscheidende Fragen unseres Lebens oder um alltägliche Dinge handelt! "Mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem Herrn singen, dass er so wohl an mir tut" (Ps.13,6; lies 5.Mose 33,26.27; Ps.37,39.40; 109,26.27.30.31). Um jeden Preis am Vertrauen festhalten, das hatte Habakuk gelernt und übte es in kritischer Zeit. Sein Leben will uns Vorbild sein, damit wir mit neuem Glaubensmut unseren Weg unter die Füße nehmen.




 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto