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18.01. Durst nach Gott IV

17.01. Durst nach Gott III

16.01. Durst nach Gott II

15.01. Durst nach Gott I

14.01. Nicht zurückweichen, sondern am unbedingten Vertrauen festhalten!

13.01. Können wir auch angesichts vieler Probleme und Enttäuschungen noch jubeln wie Habakuk?

12.01. Aus eigener Kraft oder in Gottes Kraft leben!

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Datum: Sonntag, 14.01.2001
Bibelstelle: Hebräer 10,39; Lukas 9,62
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Nicht zurückweichen, sondern am unbedingten Vertrauen festhalten!



Hebräerbrief


10,39 Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen und verdammt werden, sondern von denen, die glauben und die Seele erretten.




Lukasevangelium


9,62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.




"Mein Gerechter wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm." Die beiden Möglichkeiten, den Weg des Glaubens und den Weg des Unglaubens zu beschreiten, liegen dicht nebeneinander, führen aber zu entgegengesetzten Zielen. Der Weg des Glaubens führt zum ewigen Leben, der Weg des Unglaubens führt ins Verderben. Besonders traurig ist ein Rückgang im Glaubensleben. Leider gibt es nicht nur eine Umkehr zu Gott, sondern auch eine Umkehr von Gott weg. (Lies 2.Petr.2,20.21; vgl.Hes.18,24-32; Jes.1,2-4.) "Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen..." Der Schreiber verbindet sich mit den Hebräerchristen in diesem Entschluss, nicht zu der Gruppe zu gehören, die zurückweicht, vielmehr zu der, die am unbedingten Vertrauen festhält. Jesaja bezeugt, wie er auf dem Weg des Vertrauens bewahrt wurde. "Gott weckt jeden Morgen, er weckt mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören. Gott der Herr hat mir das Ohr geöffnet, und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück. Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und meine Wange denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel. Aber Gott der Herr hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden" (Jes.50,4-6; lies Hiob 17,9; 23,11.12). Auch die Söhne Korachs konnten aus bitterer Erfahrung so sprechen: "Wir sind zum Hohn unseren Nachbarn, zum Spott denen, die uns umgeben... Herr, dies alles ist über uns gekommen, und wir haben deiner nicht vergessen. Nicht ist unser Herz zurückgewichen noch unsere Schritte abgebogen von deinen Wegen" (Ps.44,17-22; lies 1.Kor.16,13). Der bedrängten Gemeinde in Smyrna lässt Jesus sagen: "Fürchte dich nicht! ... Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben." (Lies 2.Thess.2,15-17; Phil.1,27-30; 4,1.6.7.)




 

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