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nächsten Text: Gottes Leitung I vorherigen Text: Die Anfechtung II Archiv Datum: Sonntag, 21.01.2001 Bibelstelle: Psalm 42,5; Hebräer 10,23-25 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gemeinschaft Psalter 42,5 Daran will ich denken und ausschütten mein Herz bei mir selbst: wie ich einherzog in großer Schar, mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken in der Schar derer, die da feiern. Hebräerbrief 10,23 Laßt uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; 10,24 und laßt uns aufeinander achthaben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken, 10,25 und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so mehr, als ihr seht, daß sich der Tag naht. "Daran will ich denken... wie ich dahinzog im Gedränge, sie führte zum Haus Gottes unter lautem Lobgesang, eine feiernde Menge." Der Psalmist vermisst die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen im Gottesdienst. Mit Sehnsucht denkt er daran zurück. Ob er die Gottesdienste schon immer so schätzte wie jetzt im fernen Land? Werden uns die Angebote in unserer eigenen Gemeinde und die überregionalen Veranstaltungen nicht manchmal fast zuviel? Und doch ist es Gottes Gnade und Geschenk, dass wir sie haben dürfen. "Was für den Einsamen unaussprechliche Gnade Gottes ist, wird von dem täglich Beschenkten leicht missachtet und zertreten. Es wird leicht vergessen, dass die Gemeinschaft von Christen ein Gnadengeschenk aus dem Reiche Gottes ist, das uns täglich genommen werden kann. Darum, wer bis zur Stunde ein gemeinsames christliches Leben mit andern Christen führen darf, der preise Gottes Gnade aus tiefstem Herzen und erkenne: es ist Gnade, nichts als Gnade, dass wir heute noch in der Gemeinschaft mit Christen leben dürfen" (D.Bonhoeffer). (Lies Apg.2,42-47; 12,5.12; Ps.26,8; 122,1.) Wir haben die glaubensstärkende Gemeinschaft unter Gottes Wort nötig, denn "allein geht man ein!" N.L.Graf von Zinzendorf, der Gründer der Herrnhuter Brüdergemeine, sagte: "Ich statuiere kein Christentum ohne Gemeinschaft." Sonst fehlt das normale geistliche Wachstum. Wie ein Kind das warme Nest der Familie braucht, um heranzuwachsen, so hat der Anfänger im Glauben die Glaubensgeschwister nötig, die ihm Vorbild sein können und ihn hinein nehmen in die Gemeinschaft der Heiligen. (Lies Ps.16,3; 119,63.) Auch wenn wir schon länger mit Jesus gehen, brauchen wir die Gemeinschaft zur gegenseitigen Stärkung, Ermutigung und Horizonterweiterung. Wer meint, ohne Gemeinschaft mit anderen Christen auszukommen, obwohl er die Möglichkeit dazu hat, schneidet sich selbst eine Lebensader ab. (Lies Phil.1,7-9; 1.Thess.3,8-12.)
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