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nächsten Text: Gottes Leitung II vorherigen Text: Gemeinschaft Archiv Datum: Montag, 22.01.2001 Bibelstelle: Psalm 43,3; Römer 8,14 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gottes Leitung I Psalter 43,3 Sende dein Licht und deine Wahrheit, daß sie mich leiten und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung, Römerbrief 8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. "Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten", bittet der Psalmist. Wohin sollen sie ihn führen? In Gottes Gegenwart. Der Zionsberg mit dem Tempel stand für die Gegenwart Gottes auf Erden. Gerade bei viel Arbeit und in schwierigen, verworrenen Verhältnissen haben wir Gottes Nähe und die Leitung durch seinen Geist so dringend nötig, damit wir jeweils die richtigen Worte finden, die rechten Entscheidungen treffen können. "Gottes Führung bedeutet, dass wir erkennen, wie wir uns inmitten der Not zu verhalten haben. Das Schlimmste wäre, ohne Gottes Führung zu sein. - Wir müssen doppelt soviel auf Gott hören, wie wir reden. - Gottes Führung enthält beides, Korrektur und Weisung" (K.Bockmühl). (Lies Jes.30,21; 42,16; 50,4.5.) Während unserer Stillen Zeit will Gott uns seine Gedanken zeigen. Das Zeugnis von P.Howard ermutigt, dass wir etwas von unserer Zeit mit Gott erwarten. "Was passiert, wenn wir uns morgens zu unserer Stillen Zeit hinsetzen? Es ist zuerst eine Zeit des Horchens auf Gott, eine Zeit des Staunens und der Faszination, die ich nicht missen möchte. Es ist, als zöge mir ein Schwarm silberner Fische in großer Geschwindigkeit durch Herz und Sinn - neue Gedanken für Menschen, neue Wege zur Bewältigung von Problemen, tiefere Einsichten in die Stimmung unserer Zeit. Ich bin kein guter Fischer, aber ich bemühe mich darum, täglich einen oder zwei dieser silbernen Fische einzufangen. (Lies Ps.5,4; 119,147-149; 143,8-10; Apg.13,2; 16,6.7.) Dann geht es darum, von aller Last befreit zu werden... Ich empfinde mich selbst als einen Mann vieler Gebrechen und Schwächen. So bete ich, dass Gott mich verwandelt. Er kann in mir wirken, dass ich morgen schon ein anderer bin als heute." "Ihn anschauend werden wir verwandelt in sein Bild... Das wirkt der Herr, das wirkt sein Geist."
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