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nächsten Text: Wer als Christ nachtragend ist, steht nicht in der Liebe vorherigen Text: Frieden im Herzen Archiv Datum: Freitag, 26.01.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 12,25; 13,13; 2.Korinther 5,10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Ein Wechsel wird deutlich Apostelgeschichte 12,25 Barnabas und Saulus aber kehrten zurück, nachdem sie in Jerusalem die Gabe überbracht hatten, und nahmen mit sich Johannes, der den Beinamen Markus hat. 13,13 Paulus aber und die um ihn waren, fuhren von Paphos ab und kamen nach Perge in Pamphylien. Johannes aber trennte sich von ihnen und kehrte zurück nach Jerusalem. 2. Korintherbrief 5,10 Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse. Lukas berichtet, wie der Weg des Missionsteams nach dem Aufenthalt auf Zypern weiterging. Sie fuhren von Paphos ab, in Perge betraten sie den Boden von Kleinasien. Es war die weitere Heimat des Paulus. Hier, in der stärker vom Griechentum geprägten Umwelt, war er vertraut mit der Lebensweise der Juden. Das mag mit ein Grund gewesen sein, warum Paulus nun die Führung des Missionsteams übernahm. Lukas machte in den kurzen Worten darauf aufmerksam: "Paulus aber und die mit ihm waren..." Es spricht für Barnabas, dass er ohne Aufhebens in die zweite Reihe zurücktrat. Er konnte es, weil es ihm auf dieser Missionsreise nicht um seine Person ging, sondern um die Sache Jesu. Wovon Paulus später schreibt, das lebte Barnabas in diesem Führungswechsel: "Was tut's, wenn nur Christus verkündigt wird" (Phil.1,18; lies Röm.12,9.10; 13,8). Und Johannes Markus? "Er trennte sich von ihnen und kehrte zurück nach Jerusalem." Hatte er es nicht verkraftet, dass sein Onkel Barnabas nicht mehr die Führung hatte und sich Paulus so selbstverständlich unterordnete? Hat ihn die ungewohnte Arbeitsweise des Paulus abgeschreckt? War er ihm nicht "jüdisch" genug? Oder packte ihn die Panik angesichts des Gebirges, das sich mächtig vor ihnen auftürmte und sicher viele Gefahren und Unberechenbarkeiten in sich barg? (2.Kor.11,26). Was immer der Grund war, Lukas erwähnt keinen, er sagt nur, dass Johannes sich von den beiden Missionspionieren trennte und umkehrte. Vermutlich überstiegen die großen Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten seine augenblicklichen Kräfte. Als Jesus einmal über die Nachfolge sprach, sagte er seinen Jüngern: "Will mir jemand nachfolgen, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach" (Luk.9,23.24; lies Matth.10,37-39; 1.Tim.6,12).
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