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nächsten Text: Eine einzigartige Gelegenheit vorherigen Text: Ein Wechsel wird deutlich Archiv Datum: Samstag, 27.01.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 13,13; Epheser 4,3 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wer als Christ nachtragend ist, steht nicht in der Liebe Apostelgeschichte 13,13 Paulus aber und die um ihn waren, fuhren von Paphos ab und kamen nach Perge in Pamphylien. Johannes aber trennte sich von ihnen und kehrte zurück nach Jerusalem. Epheserbrief 4,3 ... und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens ... Für den Apostel Paulus bedeutete der Ausstieg ihres Mitarbeiters Johannes aus dem Missionsteam eine große Enttäuschung. Wenn Lukas auch nicht hier schon davon berichtet, so erfahren wir bei der Planung für die zweite Missionsreise, dass es zu Auseinandersetzungen, ja einem vorübergehenden Bruch zwischen Paulus und Barnabas wegen Johannes Markus kam (Apg.15,36-39). Doch Jesus ließ den jungen Markus nicht laufen. Er fand seinen Weg wieder - heraus aus dem Versagen in die Nachfolge und in eine neue Aufgabe im Reich Gottes. (Lies 1.Joh.1,7.9; 2,1; 2.Kor.13,11.) Markus wird in einigen Briefen des Apostels Paulus erwähnt. Im Philemonbrief steht sein Name wieder unter den Mitarbeitern (Kol.4,10; 2.Tim.4,11; Philem.24). "Mitarbeiter im Reich Gottes können sich gegenseitig enttäuschen, so wie es bei Paulus und Markus der Fall war. Sie können - und müssen gelegentlich - auch getrennte Wege gehen. Aber dabei dürfen sie nicht stehen bleiben. So wie jeder Christ aus der Vergebung seines Herrn lebt, so leben wir auch aus der Vergebung untereinander. Es kann immer etwas geben, was man sich gegenseitig vorwerfen kann, aber das darf nicht zu einem 'Dauerbrenner' werden. Christen können unmöglich Fronten errichten, sondern haben Frieden zu stiften, indem sie sich gegenseitig bedingungslos vergeben. Auf dem Hintergrund der Auseinandersetzung von Paulus und Markus sind die Worte des Apostels lebensnah, wenn er ausgerechnet im Kolosserbrief schreibt, wo er Grüße von Markus weitergibt und die Gemeinde bittet, ihn freundlich aufzunehmen: 'Habt miteinander Nachsicht und verzeiht, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch verziehen hat, so tut auch ihr' (Kol.3,13 4,10). Wer als Christ nachtragend ist, steht nicht in der Liebe. Als Christen sind wir aufgefordert, unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst. Das heißt auch, nicht rachsüchtig und nachtragend zu sein. Zur Liebe gehört Vergebung. Wo keine Vergebung ist, kommt schließlich der geistliche Tod" (M.Bönig). (Lies 3.Mose 19,17.18; 1.Joh.2,9-11; 3,14.15.)
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