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nächsten Text: Das richtige Zeugnis: Gott allein die Ehre geben! vorherigen Text: Wer als Christ nachtragend ist, steht nicht in der Liebe Archiv Datum: Sonntag, 28.01.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 13,14; Sprüche 14,25 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Eine einzigartige Gelegenheit Apostelgeschichte 13,14 Sie aber zogen von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien und gingen am Sabbat in die Synagoge und setzten sich. Sprüche 14,25 Ein wahrhaftiger Zeuge rettet manchem das Leben "Sie aber zogen weiter." Die Abspaltung von Johannes Markus trennte Paulus und Barnabas zunächst nicht. Das "Aber" lässt ihre Entschlossenheit erkennen, angesichts der Schwierigkeiten und Gefahren nicht zurückzuweichen, sondern weiterzuziehen unter dem Schutz des Allmächtigen, dessen Auftrag sie erfüllen wollten "bis ans Ende der Erde". Missionsarbeit im Auftrag Jesu ist nie eine Vergnügungsreise. Sie gleicht mehr einem heiligen Feldzug für das Reich des ewigen Königs. Nicht vor Menschen brauchten sich die beiden Missionare zu fürchten, wohl aber wussten sie, dass "der alt böse Feind" sich keinen Fuß breit Land ohne Widerstand entreißen lässt. Wer sich heute von Jesus in Dienst nehmen lässt - in der Familie, am Arbeitsplatz oder sonst in der Begegnung mit Menschen, weiß auch etwas davon zu sagen. (Lies Eph.6,10-13; 2.Kor.2,14.) Von der Hafenstadt Perge aus zogen sie nach Norden durch das Gebiet der heutigen Türkei. Schließlich machten sie Halt in Antiochia in Pisidien. Paulus und Barnabas waren im wahren Sinn des Wortes Pioniermissionare. Alles, was sie taten, war neu. Wie geschickt fanden sie die Brücke, die behutsam vom Altvertrauten zum Neuen führte. Sie fügten sich als Juden in die jüdische Gemeinde am Ort ein, wohl um den Kontakt mit den Menschen zu finden und ihre Botschaft ausrichten zu können. Wir merken, wie Gott die Situation in der Hand hatte und ihnen die Tür zur Verkündigung öffnete. Nach der üblichen Lesung aus dem Gesetz und den Propheten ließen die Synagogenvorsteher die Brüder bitten, "etwas zu reden, was der Gemeinde hilfreich ist". Sie wurden also um ein Wort gebeten, um Zuspruch, um Erbauung, um Trost, um Wegweisung. Das war für Paulus und Barnabas gewiss eine Gebetserhörung, denn es war ihr Ziel, von dem einzigartigen Heil zu zeugen, das Gott den Menschen in Jesus Christus bereitet hat. (Lies Röm.1,16; Apg.4,20; 5,20.21; 1.Petr.3,15.)
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