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nächsten Text: Gottes Größe erweist sich vor allem darin, dass er Jesus in die Welt sandte vorherigen Text: Eine einzigartige Gelegenheit Archiv Datum: Montag, 29.01.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 13,17-23; 2.Petrus 1,19 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das richtige Zeugnis: Gott allein die Ehre geben! Apostelgeschichte 13,17 Der Gott dieses Volkes Israel hat unsre Väter erwählt und das Volk groß gemacht, als sie Fremdlinge waren im Lande Ägypten, und mit starkem Arm führte er sie von dort heraus. 13,18 Und vierzig Jahre lang ertrug er sie in der Wüste 13,19 und vernichtete sieben Völker in dem Land Kanaan und gab ihnen deren Land zum Erbe; 13,20 das geschah in etwa vierhundertfünfzig Jahren. Danach gab er ihnen Richter bis zur Zeit des Propheten Samuel. 13,21 Und von da an baten sie um einen König; und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kisch, einen Mann aus dem Stamm Benjamin, für vierzig Jahre. 13,22 Und als er diesen verstoßen hatte, erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte (1. Samuel 13,14): «Ich habe David gefunden, den Sohn Isais, einen Mann nach meinem Herzen, der soll meinen ganzen Willen tun.» 13,23 Aus dessen Geschlecht hat Gott, wie er verheißen hat, Jesus kommen lassen als Heiland für das Volk Israel 2. Petrusbrief 1,19 Um so fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, daß ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. Lukas berichtet, dass Paulus sofort die Gelegenheit der Stunde nützte. Der Apostel legte seine Liebe zu Jesus und den Menschen in diese Predigt. Gott will auch uns Christen heute in die Weite unserer Berufung und unseres Auftrags hineinführen: "Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen... und werdet meine Zeugen sein." Es wird immer wieder ein Entschluss nötig sein, uns aufzumachen und Kontakte zu suchen. Dabei müssen wir wach sein, sich bietende Gelegenheiten nicht zu verpassen. (Lies Eph.5,15.16; Kol.4,5.6.) Die Geschichte Israels und die Verheißungen des Alten Testaments standen Paulus vor Augen. In seiner Predigt versuchte er deutlich zu machen, was für die Juden damals und für uns heute notwendig ist, um Rettung in Jesus Christus zu finden. (Lies Jes.55,6.7; Jer.3,13.14a; 1.Kor.2,1.2.) Er brauchte nur neun Verse, um die Botschaft des Alten Testaments zusammenzufassen. Diese Kürze ging aber nicht auf Kosten des Inhalts. Im Gegenteil, die Zeitraffung vertiefte seine Aussagen. Paulus wollte seinen Hörern vor allem die Größe Gottes vermitteln: Er ist der Hohe und Erhabene, der Ewige! Er erwählte Israel, befreite es aus der ägyptischen Gefangenschaft und trug es vierzig Jahre durch die Wüste. Er leitete sie in Treue und handelte Jahrhunderte lang barmherzig an seinem auserwählten Volk. Sein Handeln war Verheißung und Tat zugleich, immer ausgerichtet auf Jesus, in dem alle Verheißungen ihre Erfüllung finden sollten. "Wie ist doch diese Art der Geschichtsbeschreibung und die ganze Denk- und Betrachtungsweise, aus der sie hervorgeht, so völlig verschieden von der heute vielfach üblichen. Hier werden nicht die einzelnen Begebenheiten auf die Klugheit Einzelner zurückgeführt. Nicht Menschen wurden in den Mittelpunkt gestellt. Gott wird groß gemacht. Ihm allein wird die Ehre gegeben. Menschen sind nur Werkzeuge in seiner Hand" (E.Modersohn). (Lies Ps.115,1; 29,2; 71,8; Röm.16,27.)
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