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Datum: Dienstag, 30.01.2001
Bibelstelle: Apostelgeschichte 13,26-41; Römer 15,4
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gottes Größe erweist sich vor allem darin, dass er Jesus in die Welt sandte



Apostelgeschichte


13,26 Ihr Männer, liebe Brüder, ihr Söhne aus dem Geschlecht Abrahams und ihr Gottesfürchtigen, uns ist das Wort dieses Heils gesandt.


13,27 Denn die Einwohner von Jerusalem und ihre Oberen haben, weil sie Jesus nicht erkannten, die Worte der Propheten, die an jedem Sabbat vorgelesen werden, mit ihrem Urteilsspruch erfüllt.


13,28 Und obwohl sie nichts an ihm fanden, das den Tod verdient hätte, baten sie doch Pilatus, ihn zu töten.


13,29 Und als sie alles vollendet hatten, was von ihm geschrieben steht, nahmen sie ihn von dem Holz und legten ihn in ein Grab.


13,30 Aber Gott hat ihn auferweckt von den Toten;


13,31 und er ist an vielen Tagen denen erschienen, die mit ihm von Galiläa hinauf nach Jerusalem gegangen waren; die sind jetzt seine Zeugen vor dem Volk.


13,32 Und wir verkündigen euch die Verheißung, die an die Väter ergangen ist,


13,33 daß Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus auferweckte; wie denn im zweiten Psalm geschrieben steht (Psalm 2,7): «Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.»


13,34 Daß er ihn aber von den Toten auferweckt hat und ihn nicht der Verwesung überlassen wollte, hat er so gesagt (Jesaja 55,3): «Ich will euch die Gnade, die David verheißen ist, treu bewahren.»


13,35 Darum sagt er auch an einer andern Stelle (Psalm 16,10): «Du wirst nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe.»


13,36 Denn nachdem David zu seiner Zeit dem Willen Gottes gedient hatte, ist er entschlafen und zu seinen Vätern versammelt worden und hat die Verwesung gesehen.


13,37 Der aber, den Gott auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen.


13,38 So sei euch nun kundgetan, liebe Brüder, daß euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet,


13,39 ist der gerecht gemacht, der an ihn glaubt.


13,40 Seht nun zu, daß nicht über euch komme, was in den Propheten gesagt ist (Habakuk 1,5):


13,41 Seht, ihr Verächter, und wundert euch und werdet zunichte! Denn ich tue ein Werk zu euren Zeiten, das ihr nicht glauben werdet, wenn es euch jemand erzählt.




Römerbrief


15,4 Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben.




"Uns ist das Wort des Heils gesandt." Aus der Geschichtsbetrachtung fällt das helle Licht des Heils in die Gegenwart derer, die sich in der Synagoge versammelt hatten. In diesem Licht ging es nicht nur um das Wissen der Taten Gottes in der Vergangenheit, sondern das "Wort des Heils" stellte die Hörer in Antiochia in die Entscheidung. Es war schon zur Zeit Jesu so, später zur Zeit der Apostel und heute in unserer Zeit: Von der Größe Gottes, seinen Verheißungen und seinem Handeln nur zu wissen, rettet keinen Menschen. Nur wer sich von ganzem Herzen dem Heil in Jesus Christus öffnet, wird Rettung erfahren. Gott ist so groß, dass er keinen Menschen zu dieser Entscheidung zwingt, aber in Liebe wirbt er um jeden. (Lies Joh.3,16; Röm.6,23; 10,13; 2.Petr.3,9.) Die Einwohner Jerusalems entschieden sich gegen Jesus, obwohl sie Sabbat für Sabbat die Worte der Propheten gelesen und gehört hatten, obwohl sie auf die Erfüllung der Verheißung warteten. Sie entschieden sich an der Erfüllung vorbei und ließen Jesus töten. (Lies Matth.27,15-23.) Doch Gottes Liebesplan und Rettermacht endete nicht mit dem Tod, wie alles Irdische unausweichlich mit dem Tod endet. Gott ist größer als der Tod. Jesus, der für uns starb, ist der verheißene Fürst des Lebens. Gott hat ihn aus den Toten auferweckt. Er ist auferstanden, weil der Tod keine Gewalt über ihn haben konnte. "Er hat dem Tod die Macht genommen und Leben und unvergängliches Wesen ans Licht gebracht" (2.Tim.1,10). In Jesus ist uns die ganze Gnade Gottes zugewandt. Bei ihm finden wir Vergebung unserer Sünden, nicht auf Grund einer Wiedergutmachung, sondern als Geschenk seiner Gnade. In ihm empfangen wir die Kraft zu einem ganz neuen Leben. (Lies Hebr.2,7-10.14; Röm.6,14; 5,17.20.21; 1.Tim.1,14-17.)




 

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