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nächsten Text: Die Wirkung der Predigt des Apostels vorherigen Text: Gottes Größe erweist sich vor allem darin, dass er Jesus in die Welt sandte Archiv Datum: Mittwoch, 31.01.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 13,17-39; Sprüche 21,31 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Auf der Seite des Siegers Apostelgeschichte 13,17 Der Gott dieses Volkes Israel hat unsre Väter erwählt und das Volk groß gemacht, als sie Fremdlinge waren im Lande Ägypten, und mit starkem Arm führte er sie von dort heraus. 13,18 Und vierzig Jahre lang ertrug er sie in der Wüste 13,19 und vernichtete sieben Völker in dem Land Kanaan und gab ihnen deren Land zum Erbe; 13,20 das geschah in etwa vierhundertfünfzig Jahren. Danach gab er ihnen Richter bis zur Zeit des Propheten Samuel. 13,21 Und von da an baten sie um einen König; und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kisch, einen Mann aus dem Stamm Benjamin, für vierzig Jahre. 13,22 Und als er diesen verstoßen hatte, erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte (1. Samuel 13,14): «Ich habe David gefunden, den Sohn Isais, einen Mann nach meinem Herzen, der soll meinen ganzen Willen tun.» 13,23 Aus dessen Geschlecht hat Gott, wie er verheißen hat, Jesus kommen lassen als Heiland für das Volk Israel 13,24 nachdem Johannes, bevor Jesus auftrat, dem ganzen Volk Israel die Taufe der Buße gepredigt hatte. 13,25 Als aber Johannes seinen Lauf vollendete, sprach er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber siehe, er kommt nach mir, dessen Schuhriemen zu lösen ich nicht wert bin. 13,26 Ihr Männer, liebe Brüder, ihr Söhne aus dem Geschlecht Abrahams und ihr Gottesfürchtigen, uns ist das Wort dieses Heils gesandt. 13,27 Denn die Einwohner von Jerusalem und ihre Oberen haben, weil sie Jesus nicht erkannten, die Worte der Propheten, die an jedem Sabbat vorgelesen werden, mit ihrem Urteilsspruch erfüllt. 13,28 Und obwohl sie nichts an ihm fanden, das den Tod verdient hätte, baten sie doch Pilatus, ihn zu töten. 13,29 Und als sie alles vollendet hatten, was von ihm geschrieben steht, nahmen sie ihn von dem Holz und legten ihn in ein Grab. 13,30 Aber Gott hat ihn auferweckt von den Toten; 13,31 und er ist an vielen Tagen denen erschienen, die mit ihm von Galiläa hinauf nach Jerusalem gegangen waren; die sind jetzt seine Zeugen vor dem Volk. 13,32 Und wir verkündigen euch die Verheißung, die an die Väter ergangen ist, 13,33 daß Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus auferweckte; wie denn im zweiten Psalm geschrieben steht (Psalm 2,7): «Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.» 13,34 Daß er ihn aber von den Toten auferweckt hat und ihn nicht der Verwesung überlassen wollte, hat er so gesagt (Jesaja 55,3): «Ich will euch die Gnade, die David verheißen ist, treu bewahren.» 13,35 Darum sagt er auch an einer andern Stelle (Psalm 16,10): «Du wirst nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe.» 13,36 Denn nachdem David zu seiner Zeit dem Willen Gottes gedient hatte, ist er entschlafen und zu seinen Vätern versammelt worden und hat die Verwesung gesehen. 13,37 Der aber, den Gott auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen. 13,38 So sei euch nun kundgetan, liebe Brüder, daß euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet, 13,39 ist der gerecht gemacht, der an ihn glaubt. Sprüche 21,31 Rosse werden gerüstet zum Tage der Schlacht; aber der Sieg kommt vom HERRN. Israels ganze Geschichte ist eine einzige Erinnerung an die Großtaten, Wundertaten und Machttaten Gottes. Es ist auffallend, wie stark Paulus betont: der Herr hat vertilgt, der Herr gab ihnen. Darin zeigt sich die Herrschaft Gottes und die Größe Gottes! Gott ist immer der Überlegene, er behält die Führung seines Volkes in der Hand. "Die Rechte des Herrn behält den Sieg!" "Sein Thron steht fest in alle Ewigkeit!" "Kein Vorhaben kann ihm verwehrt werden!" (Lies 5.Mose 20,1-4; 33,27.) - Wir befinden uns in derselben glücklichen Lage wie Israel: Jesus, unser Herr, ist Sieger! Deshalb kann er in die Freiheit führen und Gaben austeilen. Israel bekam Kanaan zum Erbe (V.19); dass auch wir ein Erbe, sogar ein ewiges Erbe bekommen, ist eine Hinzufügung der Liebe und Barmherzigkeit Gottes. "Wir sind gerechtfertigt durch seine Gnade und sind Erben mit der herrlichen Aussicht auf das ewige Leben." Welch eine Veränderung, welch eine Lebenserneuerung, welch eine Lebensverlängerung! "Ganz beglückt dürft ihr Danksagung darbringen dem Vater, der uns schon jetzt befähigt und passend ge-macht hat, am Erbteil der Heiligen im Licht Anteil zu haben" (Tit.3,7; Kol.1,12; lies Röm.8,15-17; Gal.4,4-7). "Euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott. Wenn Christus, der euer Leben ist, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit." (Lies Kol.3,1-4; Joh.14,1-3; 1.Joh.3,1-3.) Wir dürfen voll Dank in die Worte einstimmen: Wir freuen uns, weil wir hoffen, Gott macht das Leben neu. ... Das Leben, das uns Jesus schenkt, wird nie zu Ende gehn, es wächst und steckt auch andre an, bis wir ihn selber sehn. ... Es kommt die Zeit, wenn er regiert als Herr der ganzen Welt, das Leid, die Not und jede Nacht wird dann von ihm erhellt. Noch Geheimnis, noch verborgen, doch sicher nicht mehr weit, dann wird er als Herr erscheinen; sind wir dafür bereit? (G.Schnitter).
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